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Einfacher kleiner Zwetschgenkuchen

Heute gibt es schon wieder ein ganz normales Rezept, aber er passt gerade jetzt so gut rein, weil eben auch jetzt langsam heimische Zwetschgen auftauchen (ausser bei uns; der Baum, der letztes Jahr fast unter Zwetschgen zusammengebrochen ist, hatte dieses Jahr eine einzige drauf  - und die ist mitsamt ihrem Bewohner unreif runtergefallen) und verarbeitet werden wollen. Und manchmal ist das Einfache einfach auch das beste. 
Mürbteig-Zwetschgen-Zimtstreusel und sonst nichts an Schnick-Schnack.
Hier ein schnelles fruchtiges Rezept für eine kleine Tarteform mit 20 cm Durchmesser. Ein Rezept, wie es hier bei uns schon seit Ewigkeiten gebacken und gegessen wird. Allerdings im Kleinformat, weil er frisch am besten schmeckt und sich so auch mit einer kleinen Menge Zwetschgen zu Beginn der Saison schon backen lässt.


Zwetschgenkuchen

Buttermürbteig:
90 g Mehl
60 g kalte Butter
30 g Zucker
1 Eigelb
1 Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille

500 g Zwetschgen

Streusel:
60 g Mehl
50 g Zucker
50 g kalte Butter
1/2 TL Zimt

Ofen auf 180° C vorheizen. Tarteforme mit Hebeboden und 20 cm Durchmesser bereitstellen. 
Die Zutaten für den Mürbteig einfach so kurz wie möglich miteinander verkneten. Rund auswellen und die Tarteform damit auslegen.

Zwetschgen entsteinen und kreisförmig von außen nach innen den Boden damit belegen.

Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten zu einem krümeligen Teig verkneten. Auf den Zwetschgen verteilen, dann die Tarte ca. 30 min backen.
In der Form komplett abkühlen lassen, erst dann herausheben.






Quarkreistöpfchen mit Zwetschgenkompott

Heute gibt es das wahrscheinlich letzte Rezept, bevor wir uns in den Urlaub verabschieden. Unsere zwei Mädels haben schon gepackt (seit ungefähr einer Woche;-)). Wir Großen müssen noch, bevor es am Dienstag Nacht endlich losgeht in Richtung Süden.

Aber nun also das zweite Testrezept von Nicole Stich aus dem Buch "Sweets".
Die Wahl fiel auf "Quarkreistöpfchen mit Pflaumen", bei uns allerdings mit Zwetschgenkompott, damit vielleicht bis in 5 Jahren endlich die tiefgekühlten Zwetschgen aus der mehr als reichlichen Ernte letztes Jahr aufgebraucht werden (jetzt liegen nur noch 4 Beutel drin, jipieh! - die Cranberries sind ja jetzt fast geschafft).

Die Töpfchen waren gut, aber jetzt auch keine kulinarische Offenbarung. Der Quark macht das ganze leicht säuerlich und diese Geschmackskomponente kannten meine zwei Mädels in Milchreis nicht. Und schwupps musste durfte ich die gesamte Portion alleine essen (unser Hausherr verweigert alles, in dem ein Milchprodukt noch deutlich sichtbar und dabei noch cremig-fließend ist).
Das Rezept für das Zwetschgenkompott ist als Tipp mit beim Rezept enthalten und das hat mir mit dem karamelisierten Zucker wirklich gut geschmeckt.

Die Menge ergibt 6 bis 8 Schüsselchen.




Quarkreistöpfchen mit Zwetschgenkompott

Quarkreis:
900 ml Milch (evtl. mehr)
4 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Zimt nach Geschmack
150 g Milchreis
250 g Sahnequark (40 % Fett)

Zwetschgenkompott:
2 EL Zucker
50 ml Wasser
250 g Zwetschgen in Spalten (TK)
Zimt nach Geschmack

Milch mit Salz, Zucker und Zimt aufkochen lassen, dann den Milchreis unter rühren einrieseln lassen. In ca. 25 min bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen (Deckel geschlossen), bis der Reis weich ist. Ab und zu Umrühren nicht vergessen, sonst brennt alles an!
Etwas abkühlen lassen, dabei wird der Milchreis noch dickflüssiger (quillt nach). Wenn es zu trocken erscheint, noch etwas Milch nachgießen. 
In der Zwischenzeit das Zwetschgenkompott zubereiten. 
Dazu den Zucker in einem kleinen Topf hellbraun karamellisieren lassen und dann vorsichtig (spritzt!) das Wasser zugeben. Aufkochen lassen und die noch gefrorenen Zwetschgen unterrühren. Köcheln bis sie weich sind und nach Belieben mit Zimt würzen.

Dann den Quark zugeben und gut vermischen.

Für die Originaltöpfchen zuerst etwas Zwetschgenkomptt in die sehr sauberen Behältnisse (z.B. Joghurt- oder Marmeladegläser) geben und den Milchreis darüber verteilen. Dicht verschliessen und im Kühlschrank aufbewahren (sind so mehrere Tage haltbar).

Wir haben den Milchreis als unterste Schicht direkt in Servierschüsselchen gegeben, da er bei uns eigentlich zum sofortigen Verzehr bestimmt war.
Meine Mädels wollten kein Zwetschgenkompott sondern Apfelmus, was auch gut gepasst hat.


Bis bald!