Posts mit dem Label Ananas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ananas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Unser "Schmusie"

Andere sagen auch Smoothie dazu. Wir jetzt nicht mehr ;-). Meine zwei Mädels haben mich wohl nicht ganz richtig verstanden, als ich ihnen sagte, was ich ihnen da vorsetze ... und schon wurde daraus ein Schmusie.

 
Drin sind Kokosmilch, Ananas und Brombeeren, alles fein säuberlich püriert und zum genüsslich Schlürfen mit Röhrchen in Gläser gefüllt.

Mein erster Versuch ging allerdings schief, da ich gesüsste Cream of Coconut erwischt habe. Das Ergebnis war so abartig süß, daß einem davon schlecht werden konnte. Deshalb hier jetzt die verbesserte Version:



Kokoa-Ananas. Brombeer-Smoothie

250 g Ananas, grob gewürfelt
100 g Brombeeren
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Saft einer halben Zitrone

Alles zusammen in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer kräftig durchpürieren (oder gleich in den Mixer).

Wer mag, kann noch ein bißchen nachsüssen, müsste aber nicht nötig sein.
Und schon ists fertig. Wem das zu schnell ging, der kann sich ja noch an hübscher Deko fürs Glas versuchen und ein Stück Ananas hinhängen, ansonsten - wegtrinken


Kokosnusscheesecake mit peppiger Ananassauce

Wie schon einmal beim Pina-Colada-Sorbet geschrieben, mag ich die Kombination Kokos-Ananas wirklich gerne. 


Einen Kokosnusscheesecake wollte ich schon länger mal backen. So ungefähr seit ich bei Anna das/die (?) Creamed Coconut gesehen habe; habe ich mir überlegt, was man daraus sonst noch machen könnte. Dann bin ich im Supermarkt zufällig über eine Packung gestolpert, die ich einfach mal mitgenommen habe. Falls jemand das nicht kennt: so sieht es aus:



Und seither lag sie rum. Wie so oft, brauchte ich nochmal einen äußeren Anstoß, um mir wirklich was "Gscheites"  zu überlegen. 
Und der kam mit Zorras Geburtstags-Pürierevent. 


Ich hatte mir dieses Rezept eigentlich schon ausgedacht, nur dann kam ein Schub Brombeeren mit den Hortensiencupcakes dazwischen. 

Hier aber auf keinen Fall die Cream of Coconut in der Dose verwenden, die ist viel zu flüssig und süß. 

Aber ich wollte den Kuchen noch unbedingt backen, für mich hörte sich das alles zusammen ziemlich lecker an, also habe ich 2 Tage nach den Cupcakes wieder den Pürierstab und Ofen angeschmissen und an die Arbeit gemacht. Und hier darf der Pürierstab nicht nur einmal ran, er ist praktisch im Dauereinsatz. Also sehr geeignet, um ihn mal wieder so richtig aus dem Schönheitsschlaf zu wecken und auf Touren zu bringen.

Wer Kokos mag, ist hiermit im siebten Himmel - versprochen. Wer Pina Colada, amerikanischen Cheesecake und diese weißen Kokoskugeln (ganz ohne Schokolade) mag sowieso...

Für das Rezept benötigt man eine Springform mit ungefähr 20 bis 22 cm Durchmesser. Wer fleißiger ist als ich, macht die Creamed Coconut nach Annas Anleitung selbst (oder wer sie nicht auftreiben kann), wer nicht, der nimmt wie ich ein Päckchen.

Für die Ananassauce brauchte ich 2 Anläufe, um die richtigen Gewürze (und die Dosierung zu finden). Im ersten Anlauf habe ich noch eine einige winzelige Nelke nur mitgekocht (und vor dem pürieren entfernt). Das Ergebnis war grauenhaft, alles hat nur penetrant nach Nelke geschmeckt (mich schüttelts jetzt noch). Der zweite Anlauf war aber tausendmal besser. Wer der ganzen Gewürzesache aber nicht traut, lässt sie einfach ganz raus. 
Und wer noch Sauce, aber keinen Kuchen mehr übrig hat, der kann sie auch wunderbar über Vanilleeis gießen. Ist auch sehr lecker (auch wenn die Sauce an sich nicht besonders hübsch aussieht, das kommt von den Gewürzen).




Kokosnusscheesecake mit würziger Ananassauce

Boden:
120 g Butterkekse
40 g Kokosraspeln
1 große Prise Salz
40 g Butter, geschmolzen

Chessecakemasse:
320 g Frischkäse (mit Zimmertemperatur)
140 g Zucker
6 Eigelbe (die Eiweiße bitte anderweitig verwenden)
1/4 TL Vanille, gemahlen
1 große Prise Salz
340 g Saure Sahne oder Schmand
200 g Creamed Coconut

Ananassauce:
180 g Ananas (bereits gewürfelt gewogen)
60 g Zucker
1 Msp Vanille, gemahlen
1Msp Piment, gemahlen
1 Msp Ingwer, gemahlen
2 Körner Szechuanpfeffer, leicht zerdrückt

Belag und Deko:
frische Früchte nach Wunsch, Ananas und geröstete Kokosraspel

Ofen auf 175° C vorheizen. Eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser bereitstellen.

Die Kekse zusammen mit den Kokosraspeln und dem Salz im Universalzerkleinerer (Zubehörteil des Pürierstabs) zu feinen Bröseln zerkleinern. Butter zugeben und nochmals kurz laufen lassen. Die Bröselmasse in die Springform geben und fest drücken (von Hand oder z. B mit einem Fleischklopfer).

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit dem Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Dann Vanille und Salz. 
Creamed Coconut mit dem Pürierstab in einer extra Schüssel oder wieder mit dem Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste verarbeiten. Zusammen mit der Sauren Sahne zur Eigelb-Frisckäsemasse geben.
Die fertige Masse in die Springform auf den Bröselboden geben.
In den Ofen stellen und die Temperatur sofort auf 130°C reduzieren. Ungefähr 60 min backen, dann vorsichtig an der Form rütteln. Der Kuchen soll in der Mitte nur noch leicht wabbeln (anonsten lieber 15 min länger backen). Den Ofen ganz ausschalten und den Kuchen noch eine Stunde darin stehen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst am nächsten Tag servieren, dazu in der Form aufbewahren (diese aber gut abdecken und den Kuchen am besten in den Kühlschrank stellen).

Kurz vor dem Servieren aus der Form nehmen und ungefähr 2 h vorher die Sauce zubereiten.

Für die Sauce wird die gewürfelte Ananas zusammen mit dem Zucker in einen kleinen Topf gegeben. 1 Stunde ziehen lassen, dabei bildet sich etwas Sirup. Die Gewürze zugeben und kurz aufkochen lassen. Nochmals 10 minuten ziehen lasssen, dann die Szechuankörner entfernen und das ganz mit dem Pürierstab zu einer fein pürierten Sauce mixen.

Auf den Cheesecake giessen und nach Wunsch mit Anansstücken, Kokosnuss und anderen frischen Früchten dekorieren.

Tipp:
Wer mag gibt noch etwas Kokosextrakt dazu (ca. 1/2 TL), dann wird der Kokosgeschmack stärker. Ich habe aber keins verwendet und auch nicht ins Rezept geschrieben, da es nicht ganz einfach aufzutreiben ist.


Rhabarber-Ananas-Torte


Im Kindergarten war Oma-Opa-Nachmittag angesagt und die Mamis waren fürs Kuchenbüffet zuständig. Das war mein Beitrag, so ungefähr nach einem Rezept von Bernd Siefert aus der Sweet Dreams vom Februar. Ganz ohne Änderungen geht es bei mir aber fast gar nicht. Weil ich gerade kein einzelnes Eigelb brauchen konnte, habe ich das Eiweiß aus der Rhabarber-Erdbeermousse weggelassen und dafür 75 ml mehr Sahne genommen.
Außerdem keinen Ananassaft, sondern 1 Dose Ananas und diese dann mit dem Sirup püriert (ergab 650 ml) und den frischen Estragon habe ich komplett weggelassen, weil ich keinen hatte (und den getrockneten nicht einstreuen wollte, nicht daß das ganze irgendwie heuartig wird). Damit trotzdem etwas Anisgeschmack reinkommt, habe ich ein paar Krümel Anis fein gemahlen und unter den Biskuit gemischt. Und dann ging mir für die Dekoration noch der Rhabarber aus, obwohl ich schon bei meiner Schwester, Schwiegermutter und dem Nachbarn geschnorrt hatte. Deshalb gibts bei mir kein Streifenmuster, sondern gewickelte Rhabarberröschen.

Probieren konnte ich nicht, allerdings habe ich was von den Cremes abgezweigt, um wenigstens einen kleinen Geschmackseindruck zu bekommen. Besonders die Rhabarber-Erdbeermousse hat es mir angetan, die wird es mal wieder auf einer Torte geben.

Das Bild ist heute nicht so besonders, da der Kuchen schnell in den Kindi musste.


Das ist jetzt also "mein" Rezept, ich weiß nicht, ob Bernd Siefert es noch erkennen würde:


Rhabarber-Ananas-Torte

Biskuit:
3 Eier, getrennt
1 Prise Salz
125 g Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
100 g Mehl
50 g Haselnüsse, gemahlen und geröstet
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Anis, fein gemahlen
50 g flüssige Butter, leicht gebräunt

Rhabarber-Erdbeermousse:
6 Blatt Gelatine (oder 1 Päckchen gemahlene)
300 g Rhabarberpüree
30 g pürierte Erdbeeren
140 g Zucker
375 g Sahne

Ananas- Rhabarbersahne:
12 Blatt Gelatine (oder 2 Päckchen gemahlene)
1 Dose Ananas in Stücken mit 565 g Füllmenge
Saft und Schale einer unbehandelten Orange
200 g Rhabarberpüree
Mark einer Vanilleschote (oder 1/2 TL gemahlene Vanille)
2 Zimtsstangen
50 g Zucker (der Sirup aus der Ananasdose ist schon gesüßt)
400 g Sahne

Verzierung:
im Originalrezept : 
3 bis 4 Stangen Rhabarber, mit dem Gemüseschäler in dünne Streifen                           geschnitten
1 Handvoll fein gehackter Estragon
200 ml Läuterzucker (100 ml Wasser mit 100 g Zucker kurz aufgekocht) zum Blanchieren des Rhabarbers
Bei mir:
eine einsame Rhabarberstange 
200 g steif geschlagene Sahne
ein winzeliger Rest Erdbeermarmelade

Zuerst das Rhabarberpüree für die Füllungen zubereiten. Dazu 550 g geputzten Rhabarber in Stücke schneiden und mit 50 ml Wasser aufkochen, bis die Stücke weich sind. Pürieren und in 2 Portionen teilen, einmal 300 g und einmal 200 g.

Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Für den Biskuit die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Nacheinander unter weiterem Schlagen die Eigelbe und Orangenschale zugeben.
In einer Schüssel Mehl, Nüsse, Backpulver und Anis mischen und dann unter die Eimasse heben. Geklärte Butter zugeben und ebenfalls unterheben.
Biskuitmasse in die Form geben und ca. 20 min backen. 
Nach dem Abkühlen waagerecht in 2 Böden teilen. Einen der Böden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschliessen.

Rhabarber-Erdbeermousse:
Gelatine in 4 bis 6 EL Wasser mind. 10 min einweichen.
In der Zwischenzeit 300 g Rhabarberpüree in einem Topf mit den pürierten Erdbeeren  mischen und erwärmen. Gelatine darin auflösen. Zucker unterrühren (wenn man ihn erst jetzt dazu gibt, kühlt das Püree schneller ab). Wenn sich das Püree nur noch handwarm anfühlt die Sahne schaumig schlagen und unterheben. Auf dem unteren Boden (den mit dem Tortenring) verteilen und mindestens 2h kühl stellen.

Rhabarber-Ananassahne:
Gelatine mit 10 EL Wasser wie oben einweichen. Die gesamte Dose Ananas (inklusive Saft) sehr fein pürieren und 600 ml davon in einen Topf geben. Orangensaft und -schale sowie die Gewürze einrühren und alles aufkochen. Gelatine darin auflösen. Zimtstangen herausfischen.
Rhabarberpüree und restlichen Zucker unterrühren und kühl stellen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, die Sahne schaumig schlagen und unterheben. 

Die Hälfte der Ananassahne vorsichtig auf der Rhabarber-Erdbeermousse verteilen. Den zweiten Boden auflegen und die restliche Ananassahne darauf verteilen. Der Tortenring ist jetzt wahrscheinlich eben voll. Mindestens 4 h kühl stellen.

Zur Verzierung habe ich meine wenigen Rhabarberstreifen kurz im Läuterzucker blanchiert und auf Küchenpapier abtropfen lassen. (Läuterzucker nicht wegschütten, er schmeckt auch nach Rhabarber und kann wie Rhabarbersirup verwendet werden)
Den Tortenring entfernen und den Rand mit Sahne einstreichen. Oben Rosetten oder ähnliches aufspritzen. Die Rhabarberstreifen zu kleinen Röschen aufwickeln und daraufsetzen. Erdbeermarmelade in einem kleinen Topf schmelzen. Wer schlauer ist als ich, gibt sie dann in eine kleine Tüte, schneidet eine Ecke ab und beträufelt damit die Torte, Wer nicht so schlau ist, versucht es mit einem Teelöffel und und verkleckst damit die Torte so, daß sie nicht mehr so toll aussieht.

Viel Spaß beim Nachmachen (falls jemand mal zu viel Zeit übrig hat)


Pina-Colada-Sorbet

Es gibt endlich mal wieder Eis. Und weil wir ja alle den Sommer herbeisehnen (und er heute ja endlich auch mal zu spüren ist) gibt es eine richtige leckere Sommercocktailsorte. 
Pina Colada ist so ziemlich der einzigste Cocktail, den ich wirklich gern mag (nein ich bin nicht vom Mars oder so, sondern nur kein großer Alkoholfan).
Ich habe mich grob an das Rezept von David Lebovitz aus seinem Buch " The perfect scoop" gehalten. Allerdings mit ein paar Änderungen und Tipps, die ich inzwischen gelernt habe, um das Mundgefühl und die Textur des Sorbets noch "glatter" zu  machen. Zuerst habe ich einmal von Dirk den Tip geklaut, die Ananas bei milder Hitze zu dünsten, anders als er allerdings auch schon vor dem Pürieren (so macht der Pürierstab ein bißchen besser mit). Deshalb hatte ich auch weniger als den im Rezept angegeben ganzen Liter Püree. Trotzdem habe ich die gleiche Menge an Kokosmilch genommen wie im Originalrezept, die Zuckermenge allerdings um 50 g reduziert.
Zusätzlich habe ich noch einen Hauch Guarkernmehl zugefügt, um eine bessere Wasserbindung zu erreichen, man kann es aber auch ersatzlos weglassen.
Bitte in die Sorbetmasse nicht mehr Rum reinkippen, sonst gefriert das Eis nicht mehr richtig. Wer mehr Alkohol mag sollte den Rum lieber zum Servieren darübergeben.

Pina-Colada-Sorbet

1 Ananas, geschält, den Strunk entfernt und gewürfelt
250 ml Kokosmilch
1 TL Zitronensaft
150 g Zucker
optional: 2 g Guarkernmehl
optional: 1 EL brauner Rum 

Die Ananas bei milder Hitze dünsten, bis sie etwas weicher geworden ist. Mit dem Stabmixer pürieren und weiter sanft erhitzen, bis ein eher dickflüssiges Püree entsteht (bei mir waren es ca. 550 ml). Von der Hitzequelle entfernen. Kokosmilch, Zitronensaft und soweit gewünscht den Rum unterrühren.

Zucker und Guarkernmehl gut mischen und ebenfalls unterrühren. Das Püree dickt jetzt merklich an.
Komplett abkühlen lassen, am besten im Kühlschrank.
In der Eismaschine nach Gebrauchsanweisung gefrieren.

Ergibt ungefähr 900 ml.
Vor dem Servieren ggf. etwas antauen lassen.