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Unser "Schmusie"

Andere sagen auch Smoothie dazu. Wir jetzt nicht mehr ;-). Meine zwei Mädels haben mich wohl nicht ganz richtig verstanden, als ich ihnen sagte, was ich ihnen da vorsetze ... und schon wurde daraus ein Schmusie.

 
Drin sind Kokosmilch, Ananas und Brombeeren, alles fein säuberlich püriert und zum genüsslich Schlürfen mit Röhrchen in Gläser gefüllt.

Mein erster Versuch ging allerdings schief, da ich gesüsste Cream of Coconut erwischt habe. Das Ergebnis war so abartig süß, daß einem davon schlecht werden konnte. Deshalb hier jetzt die verbesserte Version:



Kokoa-Ananas. Brombeer-Smoothie

250 g Ananas, grob gewürfelt
100 g Brombeeren
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Saft einer halben Zitrone

Alles zusammen in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer kräftig durchpürieren (oder gleich in den Mixer).

Wer mag, kann noch ein bißchen nachsüssen, müsste aber nicht nötig sein.
Und schon ists fertig. Wem das zu schnell ging, der kann sich ja noch an hübscher Deko fürs Glas versuchen und ein Stück Ananas hinhängen, ansonsten - wegtrinken


Kokosnusscheesecake mit peppiger Ananassauce

Wie schon einmal beim Pina-Colada-Sorbet geschrieben, mag ich die Kombination Kokos-Ananas wirklich gerne. 


Einen Kokosnusscheesecake wollte ich schon länger mal backen. So ungefähr seit ich bei Anna das/die (?) Creamed Coconut gesehen habe; habe ich mir überlegt, was man daraus sonst noch machen könnte. Dann bin ich im Supermarkt zufällig über eine Packung gestolpert, die ich einfach mal mitgenommen habe. Falls jemand das nicht kennt: so sieht es aus:



Und seither lag sie rum. Wie so oft, brauchte ich nochmal einen äußeren Anstoß, um mir wirklich was "Gscheites"  zu überlegen. 
Und der kam mit Zorras Geburtstags-Pürierevent. 


Ich hatte mir dieses Rezept eigentlich schon ausgedacht, nur dann kam ein Schub Brombeeren mit den Hortensiencupcakes dazwischen. 

Hier aber auf keinen Fall die Cream of Coconut in der Dose verwenden, die ist viel zu flüssig und süß. 

Aber ich wollte den Kuchen noch unbedingt backen, für mich hörte sich das alles zusammen ziemlich lecker an, also habe ich 2 Tage nach den Cupcakes wieder den Pürierstab und Ofen angeschmissen und an die Arbeit gemacht. Und hier darf der Pürierstab nicht nur einmal ran, er ist praktisch im Dauereinsatz. Also sehr geeignet, um ihn mal wieder so richtig aus dem Schönheitsschlaf zu wecken und auf Touren zu bringen.

Wer Kokos mag, ist hiermit im siebten Himmel - versprochen. Wer Pina Colada, amerikanischen Cheesecake und diese weißen Kokoskugeln (ganz ohne Schokolade) mag sowieso...

Für das Rezept benötigt man eine Springform mit ungefähr 20 bis 22 cm Durchmesser. Wer fleißiger ist als ich, macht die Creamed Coconut nach Annas Anleitung selbst (oder wer sie nicht auftreiben kann), wer nicht, der nimmt wie ich ein Päckchen.

Für die Ananassauce brauchte ich 2 Anläufe, um die richtigen Gewürze (und die Dosierung zu finden). Im ersten Anlauf habe ich noch eine einige winzelige Nelke nur mitgekocht (und vor dem pürieren entfernt). Das Ergebnis war grauenhaft, alles hat nur penetrant nach Nelke geschmeckt (mich schüttelts jetzt noch). Der zweite Anlauf war aber tausendmal besser. Wer der ganzen Gewürzesache aber nicht traut, lässt sie einfach ganz raus. 
Und wer noch Sauce, aber keinen Kuchen mehr übrig hat, der kann sie auch wunderbar über Vanilleeis gießen. Ist auch sehr lecker (auch wenn die Sauce an sich nicht besonders hübsch aussieht, das kommt von den Gewürzen).




Kokosnusscheesecake mit würziger Ananassauce

Boden:
120 g Butterkekse
40 g Kokosraspeln
1 große Prise Salz
40 g Butter, geschmolzen

Chessecakemasse:
320 g Frischkäse (mit Zimmertemperatur)
140 g Zucker
6 Eigelbe (die Eiweiße bitte anderweitig verwenden)
1/4 TL Vanille, gemahlen
1 große Prise Salz
340 g Saure Sahne oder Schmand
200 g Creamed Coconut

Ananassauce:
180 g Ananas (bereits gewürfelt gewogen)
60 g Zucker
1 Msp Vanille, gemahlen
1Msp Piment, gemahlen
1 Msp Ingwer, gemahlen
2 Körner Szechuanpfeffer, leicht zerdrückt

Belag und Deko:
frische Früchte nach Wunsch, Ananas und geröstete Kokosraspel

Ofen auf 175° C vorheizen. Eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser bereitstellen.

Die Kekse zusammen mit den Kokosraspeln und dem Salz im Universalzerkleinerer (Zubehörteil des Pürierstabs) zu feinen Bröseln zerkleinern. Butter zugeben und nochmals kurz laufen lassen. Die Bröselmasse in die Springform geben und fest drücken (von Hand oder z. B mit einem Fleischklopfer).

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit dem Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Dann Vanille und Salz. 
Creamed Coconut mit dem Pürierstab in einer extra Schüssel oder wieder mit dem Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste verarbeiten. Zusammen mit der Sauren Sahne zur Eigelb-Frisckäsemasse geben.
Die fertige Masse in die Springform auf den Bröselboden geben.
In den Ofen stellen und die Temperatur sofort auf 130°C reduzieren. Ungefähr 60 min backen, dann vorsichtig an der Form rütteln. Der Kuchen soll in der Mitte nur noch leicht wabbeln (anonsten lieber 15 min länger backen). Den Ofen ganz ausschalten und den Kuchen noch eine Stunde darin stehen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst am nächsten Tag servieren, dazu in der Form aufbewahren (diese aber gut abdecken und den Kuchen am besten in den Kühlschrank stellen).

Kurz vor dem Servieren aus der Form nehmen und ungefähr 2 h vorher die Sauce zubereiten.

Für die Sauce wird die gewürfelte Ananas zusammen mit dem Zucker in einen kleinen Topf gegeben. 1 Stunde ziehen lassen, dabei bildet sich etwas Sirup. Die Gewürze zugeben und kurz aufkochen lassen. Nochmals 10 minuten ziehen lasssen, dann die Szechuankörner entfernen und das ganz mit dem Pürierstab zu einer fein pürierten Sauce mixen.

Auf den Cheesecake giessen und nach Wunsch mit Anansstücken, Kokosnuss und anderen frischen Früchten dekorieren.

Tipp:
Wer mag gibt noch etwas Kokosextrakt dazu (ca. 1/2 TL), dann wird der Kokosgeschmack stärker. Ich habe aber keins verwendet und auch nicht ins Rezept geschrieben, da es nicht ganz einfach aufzutreiben ist.


Schokoladenriegel mit Kokos-Karamellganache

Auch ein Rezept, das schon ewig in der Warteschleife auf ein Nachmachen wartet und mangels Anlass darauf stehen blieb.
Zur Zeit läuft aber auf dem Blog Tomateninsel ein Event zum Thema Schokolade und da passt es doch ganz gut rein. Ich brauche scheinbar immer einen kleinen Anstoss, um manche Rezepte in Angriff zu nehmen.

2. Blogevent Schokolade

So war der Plan: damit ich mich hier bald nicht nur durch die Welt kugle, wird eben der Großteil an meine mehr oder weniger lieben Mitmenschen in meinem Umkreis verschenkt (sollen die doch ein paar Rettungsringe kriegen...)...
... obwohl, als ich die Schokolade dann fertig hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich für den Rest der Woche nicht lieber etwas mehr Sport einplane und doch alles selbst esse.
Mal schauen, am besten drehe ich jetzt gleich eine Rund durch den Wald.

Das Ergebnis war sehr lecker und macht richtiggehend süchtig (außer, man kann Kokos nicht ausstehen).

Das Rezept ist für eine Riegelform mit 5 Einzelriegeln à 50 g . Irgendwie passt aber mehr rein, den ich habe zum Verschliessen nochmals 50 g Schokolade extra erwärmen müssen (sind im Rezept eingerechnet). 
Weiße Schokolade eignet sich für Anfänger in Sachen "Tafeln giessen" besonders gut. Sie ist zwar hitzeempfindlicher als Vollmilch- und Bitterschoko und man muss sie deshalb am besten vorsichtig im nicht kochenden Wasserbad schmelzen und temperieren. Aber sie hat den großen Vorteil, daß sie sehr viel weniger dazu neigt, bei kleinen Temperierfehlern einen Grauschleier zu bekommen. Deshalb habe ich es dieses Mal also auch geschafft, schön glänzende Tafeln herzustellen.
Ursprünglich stammt das Rezpt von Frédéric Bau aus dem Buch "Schokolade - Die Kochschule" , allerdings habe ich für die Füllung etwas mehr Kokosraspeln genommen und dafür keinen Likör und das ganze eben auf meine Förmchen runtergerechnet.



Schokoladetafeln mit Kokos-Karamellganache

200 g weiße Schokolade mit 35% Kakaogehalt (Valrhona)

16 g Zucker
60 ml Kokosmilch (oder 40 ml und 20 ml Kokoslikör)
95 g weiße Schokolade mit 35% Kakaogehalt (Valrhona)
12 g Kokosraspeln, geröstet

100 g der weißen Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen und temperieren (auf 23°C abkühlen lassen , dann wieder leicht auf 32° C erwärmen), dabei aufpassen, daß sie nicht über 45° C erhitzt wird.

Die trockenen und frisch ausgeriebenen Riegelförmchen mit einer dünnen Schicht der Schokolade ausgiessen und die Schokolade fest werden lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dazu die weiße Schokolade wieder über einem Wasserbad schmelzen lassen und warm halten. Kokosmilch zum erhitzen. Den Zucker in einem kleinen Topf hellbraun karamelisieren und sofort die heiße Kokosmilch zugeben. Aufkochen lassen, bis sich der Karamell vollständig in der Kokosmilch gelöst hat.

Ein Drittel der Kokos-Karamellmischung zu der geschmolzenen Schokolade geben und kräftig unterrühren. Die anderen beiden Drittel auf die gleiche Weise nacheinander zugeben.
Kokosraspeln unterrühren. 
Die Füllung auf ca. 28°C abkühlen lassen und am besten mit einer kleinen Tüte, von der eine Spitze abgeschnitten ist, in die mit weißer Schokolade ausgegossenen Förmchen spritzen. Darauf achten, daß die Förmchen nicht bis zum Rand gefüllt werden.

Mindestens 2 h kalt stellen, dann die restlichen 100 g weiße Schokolade temperieren und  damit die Schokoadenriegel in Form einer dünnen Schicht Schokolade verschliessen. Mit einem Scharfkantigen Messer oder Palette sauber abziehen.

Über Nacht in den Förmchen auskristallisieren lassen und erst am nächsten Tag herauslösen.
Die Ganachefüllung ist aber erst nach ca 48 h richtig fest.



Pfirsich-Kokos-"Eistüten" oder auch Cupcakes mit Frischkäsecreme

Philadelphia sucht zur Zeit hier die Tortenstars. Jeder, der mitmacht, bekommt ein kleines Geschenk und man kann, wenn die Jury das eingesandte Bild samt Rezept toll findet, über einen von 3  Cakewalks eins von jeweils 15 iPad Mini gewinnen und hat damit die Chance auf den Hauptgewinn, einen Reisegutschein.
Also, wer noch mitmachen will - ab in die Küche. 

Ich selbst habe wohl eher keine Starqualitäten, aber vielleicht diese Cupcakes hier. Dann wären es aber wohl am ehesten Törtchenstars...
Nichtsdestotrotz, der berühmte Frischkäse wird dabei wenigstens verwendet.

Mir hat die Idee gefallen, mal was in Eistüten zu backen und dann sollte noch ein bißchen Bezug zum Sommer und zu Eis her. Also eine Creme mit Frischkäse, Kokos und Pfirsich als Softeisersatz und ein etwas sommerliche Deko zusammengepfuscht, schon gibt es bei uns Eis, zwar nur gefälscht, aber nicht weniger lecker.
Und weil ich sie so süß fand, gibts heute ein paar Bilder mehr:

Damit nicht zu viel Flüssigkeit in die Creme kommt, habe ich Kokospulver, das normalerweise zum Anrühren mit Wasser zu Kokosmilch benutzt wird, verwendet. Der im Vergleich zu Kokosmilch viel intensivere Geschmack hat mir gut gefallen.
Ich kannte das bisher nicht. Ich denke das wird nicht nur mir so gehen, deshalb:


Grundlage für den Teig war dieses Rezept hier, allerdings in den Mengen und Zutaten ein bißchen angepasst. Das Rezept ergibt ungefähr soviel Teig und Creme, um eine Packung mit 16 kleinen Waffelbechern  zu füllen und dann noch 4 normal große Cupcakes zu Backen.
Eigentlich wollte ich größere Eistüten, habe aber nirgends welche bekommen.

Wenn ihr eine große Dose Pfirsiche nehmt, kann der Rest der Dose gewürfelt als Deko benutzt werden (oder für was anderes).

Und weil diese Cupcakes wirklich sommerlich sind, machen sie auch noch hier bei Marie von "Schätze aus meiner Küche" mit, damit es bei ihr richtig viele Sommerrezepte gibt.

Pfirsich-Kokos-Eistüten

1/4 TL Vanille, gemahlen
120 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
180 g Mehl 
20 g Kokospulver
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Milch
2 Pfirsichhälften, gewürfelt
1 Packung Waffelbecher (16 Stück)

Creme:
175 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
200 g Sahne
50 g Zucker
1 Päckchen Sahnesteif 
30 g Kokospulver (bei mir der Rest aus der Packung)
3 Pfirsichhälften, püriert
2 gehäufte TL Sofortgelatine

Ofen auf 170 °C vorheizen.
Vanille, Butter und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 1 min unterrühren. Mehl, Kokospulver, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eimischung rühren. Pfririschwürfel unterheben.
Blech mit Backpapier auslegen, Waffelbecher und 4 Einzelmuffinförmchen daraufstellen und Teig einfüllen. Ggf. mit einer Mischung aus braunem Zucker und Kokosraspeln bestreuen. 15 bis 20 min backen, aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Die Muffinsevtl. 5 bis 10 min länger backen

In der Zwischenzeit die Creme zubereiten. Dazu den Frischkäse in einer Schüssel glatt rühren. Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen und unter den Frischkäse heben.
Die Frischkäsemasse teilen. Unter die eine Hälfte das Kokospulver rühren, unter die andere Hälfte das Pfirsichpüree und die Sofortgelatine. Etwas stehen lassen, damit die Cremes fester werden
Von beiden Füllungen abwechselnd immer 2 EL in einen Spritzbeutel geben und auf die gebackenen Eistüten spritzen.
Kühl stellen und erst kurz vor dem Verzehr noch nach Wunsch dekorieren.

Also, ran an die Rührschüsseln und mitmachen

 


Backen auf Australisch - Jammy Lamingtons

Kuchen war sowieso aus und zu Zorras Blogevent-Jubiläum "Down Under" darf natürlich auch was Süßes nicht fehlen. 
Pavlovas kennt wahrscheinlich inzwischen fast jeder, deshalb wollte ich das nicht machen. Zum Glück habe ich ein Backbuch von Dan Lepard im Schrank stehen (ist ja auch ein Exil-Australier) und bin dort auch recht schnell fündig geworden.
Meine Nachbackliste für sein Buch "Short&Sweet" ist ungefähr einen Kilometer lang, aber dieses Gebäck stand nicht darauf. Ein Dank an Zorra, sonst hätten wir echt was verpasst.

Bei mir gibts Lamingtons, ein australisches Gebäck, das dort wohl zu bestimmten Tagen, den "Lamington Drives" von fleissigen Schulkindern für einen guten Zweck verkauft wird.


Eigentlich handelt es sich um Rührkuchenwürfel, von einem speziellen Guss umhüllt und damit die Finger nicht ganz so klebrig werden in Kokosraspeln gewälzt. Damit die Schweinerei aber noch größer wird (vor allem wenn Kinder mitbacken und -essen) ist das ganze noch mit Marmelade gefüllt (das kann aber auch weggelassen werden, dann sind sie halt nicht "jammy").
Der Guss erscheint am Anfang sehr flüssig, eher wie ein Sirup zum Tränken, also wirklich komplett abkühlen lassen, dann wird er etwas fester. Das Eintauchen geht am besten in einem hohen Gefäß mit einer langzinkigen Gabel ( ich habe eine Fleischgabel benutzt).
Anders als Dan Lepard habe ich den Kuchen allerdings in einem 20x20 cm großen Backrahmen gebacken und in kleiner Würfel (20 Stück) geschnitten, die aber für meinen Geschmack immer noch groß genug waren.
Die angegeben Marmeladenmenge reicht für die ganze Portion an Lamingtons, ich habe allerdings nur die Hälfte gefüllt und die ungefüllten waren mir ehrlich gesagt fast lieber.

Die Kinder haben schon Nachschub bestellt, allerdings dann mit Apfelgelee oder Nutella drin.


Jammy Lamingtons

Teig:
2 Eier, getrennt
150 g Zucker
75 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
200 g Mehl, Type 405
2 1/2 EL Maisstärke
2 TL Backpulver
150 ml Milch 

Füllung:
125 g Himbeermarmelade

Überzug:
4 EL Kakaopulver
125 g Puderzucker
125 g kochendes Wasser
25 g dunkle Schokolade, gehackt
100 g Kokosraspeln

Backofen auf 180° C vorheizen. Rechteckigen Backrahmen mit 17 cm Kantenlänge vorbereiten (einen größeren notfalls mit Alufolienstreifen verkleinern).

Die beiden Eiweiße mit 50 g des Zuckers zu steif schlagen.
In einer anderen Schüssel die Eigelbe, den restlichen Zucker, Butter und Vanille schaumig aufschlagen (dauert ca. 3 min).
Mehl, Maisstärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eigelbmischung rühren.
Zum Schluß das steife Eiklar unterheben.
In die Backform geben und 35 min backen.

In der Zwischenzeit den Überzug vorbereiten. Dazu Kakao und Puderzucker mischen, mit dem kochenden Wasser verrühren und die gehackte Schokolade in die heiße Mischung geben. Abkühlen lassen.

Den gebackenen Kuchen abkühlen lassen, Form entfernen und den Kuchen in 6 bis 8 Würfel schneiden.
Diese nocheinmal quer halbieren, die Marmelade aufstreichen und wieder zusammensetzen.
Vorsichtig in den Schokoguss tauchen und danach in den Kokosflocken wälzen. Immer wieder die Finger abschlecken (oder waschen), denn sie sehen auch bald aus wie Lamingtons.

Lassts Euch schmecken!


Pina-Colada-Sorbet

Es gibt endlich mal wieder Eis. Und weil wir ja alle den Sommer herbeisehnen (und er heute ja endlich auch mal zu spüren ist) gibt es eine richtige leckere Sommercocktailsorte. 
Pina Colada ist so ziemlich der einzigste Cocktail, den ich wirklich gern mag (nein ich bin nicht vom Mars oder so, sondern nur kein großer Alkoholfan).
Ich habe mich grob an das Rezept von David Lebovitz aus seinem Buch " The perfect scoop" gehalten. Allerdings mit ein paar Änderungen und Tipps, die ich inzwischen gelernt habe, um das Mundgefühl und die Textur des Sorbets noch "glatter" zu  machen. Zuerst habe ich einmal von Dirk den Tip geklaut, die Ananas bei milder Hitze zu dünsten, anders als er allerdings auch schon vor dem Pürieren (so macht der Pürierstab ein bißchen besser mit). Deshalb hatte ich auch weniger als den im Rezept angegeben ganzen Liter Püree. Trotzdem habe ich die gleiche Menge an Kokosmilch genommen wie im Originalrezept, die Zuckermenge allerdings um 50 g reduziert.
Zusätzlich habe ich noch einen Hauch Guarkernmehl zugefügt, um eine bessere Wasserbindung zu erreichen, man kann es aber auch ersatzlos weglassen.
Bitte in die Sorbetmasse nicht mehr Rum reinkippen, sonst gefriert das Eis nicht mehr richtig. Wer mehr Alkohol mag sollte den Rum lieber zum Servieren darübergeben.

Pina-Colada-Sorbet

1 Ananas, geschält, den Strunk entfernt und gewürfelt
250 ml Kokosmilch
1 TL Zitronensaft
150 g Zucker
optional: 2 g Guarkernmehl
optional: 1 EL brauner Rum 

Die Ananas bei milder Hitze dünsten, bis sie etwas weicher geworden ist. Mit dem Stabmixer pürieren und weiter sanft erhitzen, bis ein eher dickflüssiges Püree entsteht (bei mir waren es ca. 550 ml). Von der Hitzequelle entfernen. Kokosmilch, Zitronensaft und soweit gewünscht den Rum unterrühren.

Zucker und Guarkernmehl gut mischen und ebenfalls unterrühren. Das Püree dickt jetzt merklich an.
Komplett abkühlen lassen, am besten im Kühlschrank.
In der Eismaschine nach Gebrauchsanweisung gefrieren.

Ergibt ungefähr 900 ml.
Vor dem Servieren ggf. etwas antauen lassen. 


Kokos-Baiser-Eis

Eigentlich heißt die Eiscreme nach einem lateinamerikanischen Kuchen "Tres leches" und es kommt auch in Kokossirup getränkter Kuchen hinein. Den habe ich mir gespart, hier gibts schon genug Kuchen.

Glücklicherweise wohnt seit letztem Sommer eine Kompressoreismaschine hierund mit ihr sind 2 schöne Eisbücher eingezogen. Dieses Rezept stammt aus dem Buch "Das beste Eis der Welt" von Jeni Britton Bauer. Ob das so stimmt weiß ich nicht, wir sind für die etwas teureren Eissorten im Supermarkt mit den dänischen Namen eigentlich zu geizig. Die bisher getetsteten Rezepte waren bis auf ein Erdbeereis aber immer lecker, deshalb wurde die Eismaschine ausgemottet, um den Rest Kokosmilch von den Muffins zu verwerten. Und damit sich das Spülen auch lohnt, haben wir noch ein Anis-Schoko-Eis fabriziert (Rezept kommt demnächst).

Ich hatte etwas mehr Kokosgeschmack erwartet und mit dem Baiser ist es ein richtiges Kindereis (süß). Ob´s das wohl nochmal geben wird? - Wenn dann nur mit einigen Änderungen. Aber schön cremig ist es auf jeden Fall und auch das Knusprige des Baisers ist ein schöner Texturkontrast.


Kokos-Baiser-Eis

170 ml Vollmilch
2 EL Speisestärke
230 g Sahne
230 ml Kondensmilch
120 ml Kokosmilch
150 g Zucker
2 EL Glucosesirup 
1 Prise Salz

1 große Tasse zerbröselter Baiser

4 EL Milch abnehmen und mit der Speisestärke glatt rühren.
Die restlichen Zutaten ausser Salz und Baiser in einem großen Topf bei mittlerere Hitze erwärmen und 4 min kochen lassen.
Die angerührte Speisestärke einrühren und nochmals 1 min aufkochen lassen. Salz unterrühren.
Im Eisbad abkühlen lassen, in die Maschine geben und nach Angaben des Eismaschinenherstellers gefrieren lassen, bis das Eis dick und cremig ist.

Abwechselnd mit den Baiserbröseln in eine Aufbewahrungsbox geben, verschliessen und nochmals mind. 4 h im Gefrierschrank fest werden lassen.

Ein Rezept gegen Sonnensehnsucht...

... und Winterfrust.
Die Kinder wollten Muffins, keinen Kuchen. Die Bäckerin hatte keine große Lust auf Experimente, nur fruchtig-sommerlich sollte es sein. Deshalb nahm ich mein Standardmuffinrezept, von dem ich weiß, daß der Teig immer schmeckt (aber nicht mehr aus welchem Buch er ursprünglich stammt). Bei einem Kontrollgang durch die Vorräte fand sich eine Dose Kokosmilch, Tonkabohnen und eine Mango. Bei meinem "Zuckerzeug" lag ganz einsam noch eine Orchidee, die mir nicht schön genug gewesen war für ein Gesteck auf einer Torte (und sie ist wohl auch botanisch nicht ganz richtig gebunden). Die durfte dann noch mit aufs Bild, bevor sie von der Kleinen als Lolli mißbraucht wurde.

Heraus kam das: 

Weil bei uns nicht alle Mango mögen, habe ich nur die Hälfte der Muffins mit ihr gemacht, die andere Hälfte mit TK-Himbeeren.

Tonka-Kokos-Mango-Muffins

1/4 Tonkabohne, gerieben
180 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
300 g Mehl 
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
225 ml Kokosmilch
1 Mango, gewürfelt (oder 1/2 Mango und 1 große Handvoll TK-Himbeeren)

Ofen auf 175 °C vorheizen.
Tonkabohne, Butter und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 1 min unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Kokosmilch unter die Eimischung rühren. Mangowürfel unterheben (oder Teig in zwei Hälften teilen, unter die eine Hälfte die Mango, unter die andere die Himbeeren).
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, Teig einfüllen und ggf. mit einer Mischung aus braunem Zucker und Kokosraspeln bestreuen. 20 - 25 min backen
Ergibt 12-15 Stück

Wir haben noch ein paar der Muffins mit leicht gesüßter geschlagener Sahne und Mangowürfeln verziert.

Ein Grüßle aus meiner süßen Werkstatt,
Barbara