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Die fast ganz lilafarbene Einschulungstorte unserer Großen

darf hier natürlich auch nicht fehlen. Zum einen, weil eine wirklich leckere (aber eigentlich nicht fondantgeeignete) Füllung, zum anderen, weil ein Fondantaufleger drauf war, der ganz im Design des Schulranzens gehalten war.


Da meine Große noch alleine bei mir zu Hause war (die Kleine hatte schon Kindi), hat sie mir beim Basteln des Auflegers tatkräftig geholfen und viele der Blüten ausgestochen und angeklebt, den Fondant in den jeweiligen Farben gefärbt, fleissig weich geknetet und ab und zu auch noch fleissiger Fondant genascht. Die ganzen Blüteninnenteile (Kugeln usw.) hat sie ganz alleine gemacht.

Um den Kuchen habe ich mich dann gekümmert. Es handelte sich um einen ganz normalen Biskuitboden, der mit einer Art deutscher-Tiramisu-Verschnitt (Quark und Mascarpone) gefüllt wurde. Für die kräftig lilane Farbe habe ich Brombeeren genommen. Damit das ganze durch die Fondantauflage nicht zu süß wird, habe ich für die Füllung ein wenig am Zucker gespart. 
Die Füllung selbst ist schön fruchtig und cremig. Da ich keine störenden Kerne drin wollte, habe ich die Brombeeren kurz aufgekocht und dann durch die Flotte Lotte mit der kleinsten Lochscheibe passiert. Wer keine hat kann genauso gut die Brombeeren durch ein feines Sieb streichen (das dauert halt ein bißchen länger und gibt mehr Schweinerei).

Brombeer-Tiramisu-Torte

Biskuitboden:
3 Eier
6 EL heisses Wasser
150 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g Mehl
50 g Speisestärke
1 gestr. TL Backpulver


Füllung:
500 g Brombeeren, gewaschen und verlesen
2 Päckchen gemahlene Gelatine
200 g Sahne
500 g Mascarpone
500 g Quark
150 g Zucker


Zuerst den Biskuitboden herstellen. Dazu den Ofen auf 180° C vorheizen. Für eine runde Torte eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Ich habe einen eckigen Backrahmen mit ca. 20 x 23 cm Kantenlänge genommen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestellt.
Die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe hell schaumig aufschlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Es soll eine sehr helle und luftige Masse geben.
Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver zusammen sieben unter die Eimasse heben, dann die Biskuitmasse in die Form geben und ca. 20 bis 25  min backen. Aus dem Ofen nehmen und Abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen die Füllung zubereiten. Dazu die Brombeeren kurz aufkochen und durch ein Sieb passieren (oder die flotte Lotte).
Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.
Quark, Mascarpone und Zucker glatt rühren und die Brombeeren untermischen.
Die Gelatine bei milder Hitze unter Rühren auflösen. 
4 EL der Quarkmasse unter die heisse Gelatine rühren, dann das ganze unter die restliche Quarkmasse heben.
Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Den Backrahmen oder Tortenring auf eine Servierplatte legen. Den Biskuitboden einmal quer durchschneiden und die eine Hälfte ind den Rahmen legen. Mit der Hälfte der Creme bedecken, den anderen Boden auflegen und die restliche Creme einfüllen.
Zum Fest werden mindestens 6 h kalt stellen. Dann den Rahmen/Ring entfernen und noch nach Wunsch dekorieren.




Kokosnusscheesecake mit peppiger Ananassauce

Wie schon einmal beim Pina-Colada-Sorbet geschrieben, mag ich die Kombination Kokos-Ananas wirklich gerne. 


Einen Kokosnusscheesecake wollte ich schon länger mal backen. So ungefähr seit ich bei Anna das/die (?) Creamed Coconut gesehen habe; habe ich mir überlegt, was man daraus sonst noch machen könnte. Dann bin ich im Supermarkt zufällig über eine Packung gestolpert, die ich einfach mal mitgenommen habe. Falls jemand das nicht kennt: so sieht es aus:



Und seither lag sie rum. Wie so oft, brauchte ich nochmal einen äußeren Anstoß, um mir wirklich was "Gscheites"  zu überlegen. 
Und der kam mit Zorras Geburtstags-Pürierevent. 


Ich hatte mir dieses Rezept eigentlich schon ausgedacht, nur dann kam ein Schub Brombeeren mit den Hortensiencupcakes dazwischen. 

Hier aber auf keinen Fall die Cream of Coconut in der Dose verwenden, die ist viel zu flüssig und süß. 

Aber ich wollte den Kuchen noch unbedingt backen, für mich hörte sich das alles zusammen ziemlich lecker an, also habe ich 2 Tage nach den Cupcakes wieder den Pürierstab und Ofen angeschmissen und an die Arbeit gemacht. Und hier darf der Pürierstab nicht nur einmal ran, er ist praktisch im Dauereinsatz. Also sehr geeignet, um ihn mal wieder so richtig aus dem Schönheitsschlaf zu wecken und auf Touren zu bringen.

Wer Kokos mag, ist hiermit im siebten Himmel - versprochen. Wer Pina Colada, amerikanischen Cheesecake und diese weißen Kokoskugeln (ganz ohne Schokolade) mag sowieso...

Für das Rezept benötigt man eine Springform mit ungefähr 20 bis 22 cm Durchmesser. Wer fleißiger ist als ich, macht die Creamed Coconut nach Annas Anleitung selbst (oder wer sie nicht auftreiben kann), wer nicht, der nimmt wie ich ein Päckchen.

Für die Ananassauce brauchte ich 2 Anläufe, um die richtigen Gewürze (und die Dosierung zu finden). Im ersten Anlauf habe ich noch eine einige winzelige Nelke nur mitgekocht (und vor dem pürieren entfernt). Das Ergebnis war grauenhaft, alles hat nur penetrant nach Nelke geschmeckt (mich schüttelts jetzt noch). Der zweite Anlauf war aber tausendmal besser. Wer der ganzen Gewürzesache aber nicht traut, lässt sie einfach ganz raus. 
Und wer noch Sauce, aber keinen Kuchen mehr übrig hat, der kann sie auch wunderbar über Vanilleeis gießen. Ist auch sehr lecker (auch wenn die Sauce an sich nicht besonders hübsch aussieht, das kommt von den Gewürzen).




Kokosnusscheesecake mit würziger Ananassauce

Boden:
120 g Butterkekse
40 g Kokosraspeln
1 große Prise Salz
40 g Butter, geschmolzen

Chessecakemasse:
320 g Frischkäse (mit Zimmertemperatur)
140 g Zucker
6 Eigelbe (die Eiweiße bitte anderweitig verwenden)
1/4 TL Vanille, gemahlen
1 große Prise Salz
340 g Saure Sahne oder Schmand
200 g Creamed Coconut

Ananassauce:
180 g Ananas (bereits gewürfelt gewogen)
60 g Zucker
1 Msp Vanille, gemahlen
1Msp Piment, gemahlen
1 Msp Ingwer, gemahlen
2 Körner Szechuanpfeffer, leicht zerdrückt

Belag und Deko:
frische Früchte nach Wunsch, Ananas und geröstete Kokosraspel

Ofen auf 175° C vorheizen. Eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser bereitstellen.

Die Kekse zusammen mit den Kokosraspeln und dem Salz im Universalzerkleinerer (Zubehörteil des Pürierstabs) zu feinen Bröseln zerkleinern. Butter zugeben und nochmals kurz laufen lassen. Die Bröselmasse in die Springform geben und fest drücken (von Hand oder z. B mit einem Fleischklopfer).

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit dem Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Dann Vanille und Salz. 
Creamed Coconut mit dem Pürierstab in einer extra Schüssel oder wieder mit dem Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste verarbeiten. Zusammen mit der Sauren Sahne zur Eigelb-Frisckäsemasse geben.
Die fertige Masse in die Springform auf den Bröselboden geben.
In den Ofen stellen und die Temperatur sofort auf 130°C reduzieren. Ungefähr 60 min backen, dann vorsichtig an der Form rütteln. Der Kuchen soll in der Mitte nur noch leicht wabbeln (anonsten lieber 15 min länger backen). Den Ofen ganz ausschalten und den Kuchen noch eine Stunde darin stehen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst am nächsten Tag servieren, dazu in der Form aufbewahren (diese aber gut abdecken und den Kuchen am besten in den Kühlschrank stellen).

Kurz vor dem Servieren aus der Form nehmen und ungefähr 2 h vorher die Sauce zubereiten.

Für die Sauce wird die gewürfelte Ananas zusammen mit dem Zucker in einen kleinen Topf gegeben. 1 Stunde ziehen lassen, dabei bildet sich etwas Sirup. Die Gewürze zugeben und kurz aufkochen lassen. Nochmals 10 minuten ziehen lasssen, dann die Szechuankörner entfernen und das ganz mit dem Pürierstab zu einer fein pürierten Sauce mixen.

Auf den Cheesecake giessen und nach Wunsch mit Anansstücken, Kokosnuss und anderen frischen Früchten dekorieren.

Tipp:
Wer mag gibt noch etwas Kokosextrakt dazu (ca. 1/2 TL), dann wird der Kokosgeschmack stärker. Ich habe aber keins verwendet und auch nicht ins Rezept geschrieben, da es nicht ganz einfach aufzutreiben ist.


Käsekuchen-Steckerleis mit Erdbeerstreifen

Passend zur Rückkehr des Sommers noch ein drittes Rezept von Nicole Stich aus dem Buch "Sweets". Schneller geht fast nicht, nur das Einfrieren dauert etwas länger.

Super für den kleinen Eishunger und die Lust auf american Cheesecake zwischendurch. Schön cremig und doch auch fruchtig. Weil es so einfach und doch so lecker war, kann ich heute gar nicht so viel dazu schreiben.

Ich geh dann mal schauen, ob ich die Zutaten nochmal alle im Kühlschrank habe, bis morgen ist hier nichts mehr übrig...

Bei uns gab die Menge 7 Steckerleis aus den kleinen Eisförmchen des bei mir nicht so, aber bei anderen umso mehr beliebten Plastikküchengeräteherstellers mit dem langen Umtauschrecht.



Käsekuchen-Steckerleis mit Erdbeerstreifen

abgeriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone
125 g Doppelrahmfrischkäse
125 g Schmand
75 g Sahne
50 g Vanillezucker
ca. 50 g Erdbeermarmelade

Zitronenschalemit Frischkäse und Schmand glatt rühren. Sahne und Zucker zugeben und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Erdbermarmelade glatt rühren und über die Frischkäsecreme kleckseln, dann nur ganz grob vermischen, so daß alles noch marmoriert bleibt.
In die Förmchen füllen und mind. 12 h im Gefrierschrank fest werden lassen.

Zum Lösen aus der Form kurz unter heißes Wasser halten und dann schnell losschlecken.







Pfirsich-Kokos-"Eistüten" oder auch Cupcakes mit Frischkäsecreme

Philadelphia sucht zur Zeit hier die Tortenstars. Jeder, der mitmacht, bekommt ein kleines Geschenk und man kann, wenn die Jury das eingesandte Bild samt Rezept toll findet, über einen von 3  Cakewalks eins von jeweils 15 iPad Mini gewinnen und hat damit die Chance auf den Hauptgewinn, einen Reisegutschein.
Also, wer noch mitmachen will - ab in die Küche. 

Ich selbst habe wohl eher keine Starqualitäten, aber vielleicht diese Cupcakes hier. Dann wären es aber wohl am ehesten Törtchenstars...
Nichtsdestotrotz, der berühmte Frischkäse wird dabei wenigstens verwendet.

Mir hat die Idee gefallen, mal was in Eistüten zu backen und dann sollte noch ein bißchen Bezug zum Sommer und zu Eis her. Also eine Creme mit Frischkäse, Kokos und Pfirsich als Softeisersatz und ein etwas sommerliche Deko zusammengepfuscht, schon gibt es bei uns Eis, zwar nur gefälscht, aber nicht weniger lecker.
Und weil ich sie so süß fand, gibts heute ein paar Bilder mehr:

Damit nicht zu viel Flüssigkeit in die Creme kommt, habe ich Kokospulver, das normalerweise zum Anrühren mit Wasser zu Kokosmilch benutzt wird, verwendet. Der im Vergleich zu Kokosmilch viel intensivere Geschmack hat mir gut gefallen.
Ich kannte das bisher nicht. Ich denke das wird nicht nur mir so gehen, deshalb:


Grundlage für den Teig war dieses Rezept hier, allerdings in den Mengen und Zutaten ein bißchen angepasst. Das Rezept ergibt ungefähr soviel Teig und Creme, um eine Packung mit 16 kleinen Waffelbechern  zu füllen und dann noch 4 normal große Cupcakes zu Backen.
Eigentlich wollte ich größere Eistüten, habe aber nirgends welche bekommen.

Wenn ihr eine große Dose Pfirsiche nehmt, kann der Rest der Dose gewürfelt als Deko benutzt werden (oder für was anderes).

Und weil diese Cupcakes wirklich sommerlich sind, machen sie auch noch hier bei Marie von "Schätze aus meiner Küche" mit, damit es bei ihr richtig viele Sommerrezepte gibt.

Pfirsich-Kokos-Eistüten

1/4 TL Vanille, gemahlen
120 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
180 g Mehl 
20 g Kokospulver
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Milch
2 Pfirsichhälften, gewürfelt
1 Packung Waffelbecher (16 Stück)

Creme:
175 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
200 g Sahne
50 g Zucker
1 Päckchen Sahnesteif 
30 g Kokospulver (bei mir der Rest aus der Packung)
3 Pfirsichhälften, püriert
2 gehäufte TL Sofortgelatine

Ofen auf 170 °C vorheizen.
Vanille, Butter und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 1 min unterrühren. Mehl, Kokospulver, Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eimischung rühren. Pfririschwürfel unterheben.
Blech mit Backpapier auslegen, Waffelbecher und 4 Einzelmuffinförmchen daraufstellen und Teig einfüllen. Ggf. mit einer Mischung aus braunem Zucker und Kokosraspeln bestreuen. 15 bis 20 min backen, aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Die Muffinsevtl. 5 bis 10 min länger backen

In der Zwischenzeit die Creme zubereiten. Dazu den Frischkäse in einer Schüssel glatt rühren. Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen und unter den Frischkäse heben.
Die Frischkäsemasse teilen. Unter die eine Hälfte das Kokospulver rühren, unter die andere Hälfte das Pfirsichpüree und die Sofortgelatine. Etwas stehen lassen, damit die Cremes fester werden
Von beiden Füllungen abwechselnd immer 2 EL in einen Spritzbeutel geben und auf die gebackenen Eistüten spritzen.
Kühl stellen und erst kurz vor dem Verzehr noch nach Wunsch dekorieren.

Also, ran an die Rührschüsseln und mitmachen