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Schoko- und Karamellmoussetorte

Das war die Geburtstagstorte für meinen Mann. Grundlage waren die Schoko-Karamellmoussetörtchen aus dem Buch "Süsse Liebe" von Asa Swanberg.
Letztendlich übriggeblieben vom Rezept ist nur der Brownieboden und die Karamellmousse, da sie für die Schokomousse rohe Eier verwendet, was ich nicht wollte. Zusätzlich habe ich noch eine Schicht Schokobiskuit eingebaut, sonst wäre es zu viel Creme geworden.
Als Schokomousse habe ich mein Lieblingsrezept für Mousse au chocolat genommen, das komplett auf Eier verzichtet und davon die Hälfte gemacht. Eigentlich würde es einen Extrapost verdienen, so gerne mögen wir es, aber das kommt vielleicht irgendwann noch.

Auch die Form habe ich geändert, statt einzelner runder Törtchen, gab es eine große rechteckige Torte. So gab es unten eine Schicht Brownie mit kräftig Zimt, gefolgt von sehr luftiger Mousse au chocolat und eine Schicht Schokoladenbiskuit, eine dünne Schicht Karamellmousse und oben drauf Tupfer aus Mousse au chocolat, Sahne und das ganze durch Toffeesauce verbunden.

Geschmeckt hat es sehr lecker, aber die Torte erfordert doch etwas Zeit, da viele einzelne Bestandteile zubereitet werden müssen. 
Von der Karamellmousse hätte ich gerne etwas mehr draufgehabt...

Schoko- und Karamellmoussetorte

Toffeesauce:
100 ml heller Sirup (Grafschafter)
85 g Zucker
100 g Sahne

Brownieboden:
100 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
150 g Weizenmehl
2 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
1 TL Vanillezucker

Schokoladenbiskuit:
2 Eier
4 EL heisses Wasser
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
90 g Mehl
10 g Kakaopulver
1/2 getr. TL Backpulver

Mousse au Chocolat:
145 g Schokolade mit 70% Kakao
2 g Gelatine (gemahlen)
125 ml Milch
250 g Sahne

Toffeemousse:
100 ml der Toffeesauce von oben
150 g Sahne
4 g Gelatine

Verzierung:
200 g Sahne
restliche Toffeesauce
etwas Mousse au chocolat, zu Nocken geformt
Schokoraspeln

Zuerst die Toffeesauce zubereiten. Dazu einfach alle Zutaten in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen. Ungefähr 10 Minuten lang köcheln, dabei gelegentlich umrühren. Zum Abkühlen kalt stellen.

Dann ist der Brownieboden dran. Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backrahmen mit ungefähr 20 x 24 cm Kantenlänge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen.
Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Zucker und Eier unterrühren. Die übrigen Zutaten mischen und auhch nur kurz einrühren. In den Backrahmen geben undauf der mittleren Schiene ungefähr 25 Minuten backen.
Leicht abkühlen lassen und aus dem Backrahmen lösen, der dann für den Biskuit gebraucht wird.

Für den Biskuit den eckigen Backrahmen wieder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blechstellen
Die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe hell schaumig aufschlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Es soll eine sehr helle und luftige Masse geben.
Mehl, Kakao, Salz und Backpulver zusammen sieben unter die Eimasse heben, dann die Biskuitmasse in die Form geben und ca. 20  min backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wenn die Böden komplett abgekühlt sind kann mit der Zubereitung der Füllungen begonnen werden. 

Zuerst kommt die Mousse au chocolat.
Dazu wird die Gelatine in wenig kaltem Wasser eingeweicht
Schokolade fein hacken und auf dem Wasserbad schmelzen. In einem Topf die MIlch aufkochen lassen und von der Hitzequelle nehmen. Die Gelatine in der Milch auflösen.
Die Milch nacheinander in 3 Portionen zur geschmolzenen Schokolade gen. Dabei jede Portion gründlich mit einem Teigschaber unterrühren, bis sich wieder eine homogene Masse gebildet hat.
Sofort anschliessend die Sahne steif schlagen. Vor dem Unterheben der Sahne die Temperatur der Schokomasse prüfen. Sie sollte zwischen 40 und 45°C liegen, darüber schmilzt die Sahne und das Mousse wird nicht luftig, darunter lässt sie sich nur schwer einarbeiten. Sahne vorsichtig unterheben.

Jetzt beginnt der Zusammenbau.
Dazu den Brownieboden auf eine Servierplatte legen und wieder mit dem Backrahmen umschliessen. Mousse au chocolat einfüllen (einen kleine Rest für die Deko aufheben).
Die Biskuitplatte auflegen und vorsichtig andrücken.

Zum Schluß noch die Toffemousse herstellen.
Dazu ebenfalls die Gelatine in wenig Wasser nach Packungsanleitung einweichen. 
Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
Die eingeweichte Gelatine in einem kleinen Topf auflösen. Toffeesauce in den Topf geben und gut verrühren. Darauf achten, daß keine Gelatineklümpchen mehr zu sehen sind. 
Die Temperatur beachten (am besten kurz messen), die Toffeesauce darf auch nicht über 45°C haben, wenn sie zur Sahne gegeben und vorsichtig untergehoben wird.
Toffeemousse als oberste Schicht in den Backrahmen geben und glatt streichen.

Am besten über Nacht, aber mindestens 12 h im Kühlschrank fest werden lassen.
Backrahmen entfernen. 200 g Sahne steif schlagen und damit den Rand einstreichen sowie kleine Tupfen aufspritzen. Mousse auchocolat in kleine Nocken aufsetzen. Restliche Toffeesauce leicht erwärmen und darüberträufeln.

Zum Schluß noch mit geraspelter Schokolade bestreuen.


Schokoriegel mit Maracujaganache

Hier das letzte Rezept zu meine Maracuja-Orgie und gleichzeitig noch ein zweiter Beitrag für das Schokoladenevent von Nele auf ihrem Blog "Pralinenwahnsinn". (Vielleicht will kann Anna es auch noch für ihre Süßigkeiten brauchen?).

Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)

Es sollte eine Schokolade mit Maracujafüllung werden, bei der auch die kräftig gelbe Farbe zur Wirkung kommt und der Geschmack der Früchte nicht durch zu dunkle Schokolade überdeckt wird. Ein passendes Rezept habe ich nicht so richtig gefunden, deshalb habe ich mir dieses ausgedacht.



Für die Farbe blieb eigentlich nur was mit weißer Schokolade übrig (oder ein Curd, was ich nicht machen wollte). Als farblichen und geschmacklichen Kontrast habe ich für die Umhüllung eine Milchschokoladekuvertüre gewählt.
Beides passt sehr gut zusammen. Außen knackig und schokoladig, innen etwas weicher und sehr fruchtig.

Man muss nur aufpassen, das man nicht zu viel Maracujapüree nimmt, sonst wird die Fruchtganache im Inneren zu weich.

Das ganze habe ich in 5 kleine Tafelformen mit (scheinbar) jeweils 50 g Inhalt. Schon beim letzten Versuch hat mir aber die Füllung nicht ganz gereicht und auch dieses Mal musste ich nochmal etwas Fruchtganache nachmachen. Jetzt habe ich die fertigen Tafeln ausgewogen und festgestellt, dass die Formen, wenn man sie eben abziehen will wohl einiges mehr (60 g, also 20% mehr als angegeben) fassen.

Schokoladenriegel mit Maracujaganache

90 g Maracujapüree
130 g weisse Schokolade, fein gehackt

150 g Milchschokolade, fein gehackt

Zuerst muss die Milchschokolade temperiert werden. Ca. 75 g der Schokolade nach dieser Anleitung temperieren. 
Die Giessform mit einem sauberen und trockenen Lappen vorsichtig auswischen. Es sollte kein Staubfitzelchen mehr darin sein.
Die Schokolade in ungefähr gleich großen Portionen in die einzelnen Vertiefungen geben und durch Schwenkbewegungen oder einem Pinsel gleichmäßig verteilen, so daß die Fomen komplett mit einer dünnen Schokoschicht ausgefüllt sind. Überschüssige Schokolade zurück in die Schmelzschüssel laufen lassen, dann im Kühlschrank fest werden lassen. 

Für die Maracujaganache das Fruchtpüree in einem Topf aufkochen lassen und vom Herd ziehen. Weisse Schokolade zugeben, 2 Minuten stehen lassen und dann zu einer glatten Masse verrühren. Die Masse auf 28°C abkühlen lassen und erst dann in die bereits feste Milchschokolade giessen (sonst schmilzt diese wieder und das Temperieren war umsonst). Nur so viel Ganache einfüllen, dass noch ungefähr ein 2 mm Platz nach oben in den Förmchen für den Boden der kleinen Tafeln übrigbleibt.
Zum Kristallisieren ungefähr 2 h in den Kühlschrank stellen stellen. Wenn die Ganache dann noch zu weich ist, länger drin lassen.

Restliche Milchschoko wie oben beschrieben temperieren und zügig auf den Tafeln verstreichen. Mit einer Palette glatt ziehen und wieder kühl stellen, bis die Schokolade fest ist. Dabei darauf auchten, dass die Kanten der Tafeln sauber abgezogen und somit "scharfkantig" sind.

Am nächsten Tag sehr vorsichtig aus den Formen entfernen (müsste normal durch Umdrehen und leichtes Klopfen auf die Arbeitsfläche gehen) und luftdicht verpacken. 
Am besten kühl aufbewahren.


Honeycombkaramell-Riegel mit Mandeln

Heute gibt es schon wieder Süßkram. Bitte nicht an die Kalorien denken, wir haben das nicht alles auf einmal fabriziert und aufgegessen. Hiervon ist noch gut was übrig, aber nur , weil sie erst 2 Tage alt sind. Der Grund ist ein "Rezeptestau" durch mein PC-Problem in letzter Zeit.




Eigentlich mein zweites Testrezept aus "Liebes Bisschen" von Laura Seebacher, aber das erste, dass veröffentlicht wird. 
Gemacht wurden sie eigentlich nochmal für Anna und ihr Geburtstagsevent (und weil ich für die Buchvorstellung, die noch folgt, was von den Süßigkeiten aus dem Buch probieren wollte) und sollten erst später gebloggt werden. Doch dann habe ich bemerkt, das es für den Blogevent "Klein und schokoladig süß"von kleinundzuckersüß heute eigentlich zeitlich noch passen würde und reiche ihn hiermit dafür auch noch ein. 


Dieses Rezept hat mich gleich beim ersten Durchblättern angesprochen, vor allem, da ich den Honeycomb-Karamell schon in verschiedenen Versionen (als Felsenzucker für Motivtorten oder in Form von großen Stücken, die mit Schokolade umhüllt sind,..) gesehen habe, aber mich noch nie selbst daran gewagt habe.

Dieser Karamell hat aber eine ganz besondere Struktur, er ist nämlich hart, aber von sehr vielen Luftbläschen durchzogen - und daher kommt auch der Name. "Honeycomb" bedeutet nämlich Bienenwabe. Und da in diesem Rezept auch Honig ist, schmeckt es auch wie aus dem Bienenstock. Allerdings handelt es sich hier nicht um ein weiches Karamell. Es ist richtig schön knusprig, lässt sich aber trotzdem gut beissen (in den Riegeln).

Ich habe bei der Herstellung leider etwas zu lange mit dem Aufschneiden gewartet und so konnte ich keine schönen Riegel mehr schneiden, es handelte sich bei mir eher um große Schokoladenbrocken.

Das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Wer Schoko Crossies mag, wird diese Luxusvariante mit chrunchigem Karamell lieben.

Ein paar Änderungen zum Original musste ich leider in Kauf nehmen. Ich hatte keine Cornflakes da, deshalb habe ich Haferfleks genommen (nehme ich auch sonst statt Cornflakes für solche Sachen, schmeckt uns irgendwie besser). 
Und dann wurde das Karamell sehr schnell sehr heiß und die Temperatur zum Hineingeben des Natrons bekam ich gar nicht richtig mit - ruckzuck hatte ich 155°C statt 153. Ich behaupte jetzt mal, das das aber keinen Unterschied gemacht hat - es hat ja schliesslich funktioniert. 

Leider wurde meine Schokolade nicht so ganz glatt wie auf dem Bild, aber da ich ja sowieso eher Brocken hatt, passt das wieder gut dazu ;-)

Honeycomb-Riegel mit Mandeln

Karamell:
175 g Zucker
25 g flüssiger Honig
1 EL Glucosesirup (oder nochmal Honig)
30 ml Wasser
1 TL Natron

Riegelmasse
120 g blanchierte Mandeln (d.h. ohne Haut)
1/2 TL Salz
600 g gehackte Vollmilchkuvertüre
30 g Cornfflakes oder Haferfleks

Zuerst die Mandeln rösten. Dazu die Mandeln in dem Topf (ziemlich hoch), der später zur Herstellung des Karamells benutzt wird geben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Umrühren goldbraun rösten (im Originalrezept wird das im Ofen gemacht, ich wollte ihn aber nicht extra anheizen). Mit em Salz mischen und abkühlen lassen.
Dann den Topf kurz trocken auswischen und das Karamell herstellen, da es abkühlen muss, bevor es zerkleinert werden kann.

Dazu einen rechteckigen Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen). Mit ein paar Tröpfchen Öl auspinseln.
Zucker, Honig und Glucosesirup/mehr Honig in einem ziemlich hohen Topf  unter Rühren erhitzen (bei der späteren Zugabe des Natrons schäumt das ganze extrem stark auf). Sobald es blubbert nicht mehr Rühren. Weiter erhitzen und mit einem Zuckerthermometer immer wieder die Temperatur prüfen. Sobald 153°C erreicht sind, das Natron unterheben (am besten mit einem hitzefesten Silikonspatel) und das ganze sofort in den Backrahmen giessen (Topf gut auskratzen und ggf. etwas flacher ausstreichen). Abkühlen lassen und in kleine Stücke brechen/hacken. Backrahmen dann wieder auf das Papier stellen.

Die Kuvertüre temperieren (d.h. 2/3 der Schokolade in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen, rausnehmen, die restliche Schoko zugeben und 2 Minuten stehen lassen, erst dann rühren; Temperatur muß auf 28 °C oder darunter sinken, dann wieder im Wasserbad auf 31°C erhitzen.

Mandeln, gehacktes Karamell und Haferfleks/zerbröckelte Cornflakes unter die flüssige Schokolade heben. Erneut in den Backrahmen giessen, das ganze Blech ein paar mal auf die Arbeitsfläche klopfen (zu besseren Verteilung der Schokolade) und ggf. noch glatt streichen. Mindestens 1 h kühl stellen, dann in kleine Riegel oder ähnliche Formen schneiden (oder in große Brocken, das sieht dann schön rustikal aus).



Schokomandelkuchen

Dieser Kuchen kommt ohne Backpulver aus, da er sehr viel Ei enthält und das Eiweiß extra schaumig geschlagen wird. Es stammt aus dem Buch "Schokolade" von William Curley.
Er ist sehr saftig und enthält im Original 125 g Eigelb (6 Eier) und 200 g Eiweiß (7 Eier) und ist für 2 Kastenformen mit 20 cm Länge gerechnet. Ich habe für eine Form mit 30 cm Länge umgerechnet und einfach 5 ganze genommen. Die Arbeitsweise habe ich auch ein bisschen verändert und auf "gerätesparsamer" und abwaschfreundlicher angepasst.

Weil er das Zeug zu einem absoluten Lieblingsschokoladenrezept hat, reiche ich NEle ein Stückchen weiter für ihr Lieblingsschokolade-Blogevent:

Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)  

Und hier ist er:


Schoko-Mandel-Kuchen


140 g Edelbitterschokolade (70% Kakao), gehackt
130 g Butter, gewürfelt
5 Eier, getrennt
160 g Zucker
1 Prise Salz
70 g Mehl, gesiebt
55 g gemahlene Mandeln

Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform gut ausfetten und ausmelieren.

Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen, von der Hitzequelle ziehen und die Schokolade darin unter Rühren schmelzen lassen. Notfalls noch ein wenig erwärmen (aber nicht über 45°C).
Die Eigelbe in einer anderen Schüssel mit dem restlichen Zucker sehr hell schaumig schlagen. Die Butter-Schokomasse in dünnem Strahl unter ständigem Weiterrühren untermischen.
Die Eiweiße in einer Schüssel mit dem Salz und der Hälfte des Zuckers schaumig schlagen und beiseite stellen.
Mehl und Mandeln mischen und unter die Eigelbmasse heben, dann den Eischnee in 2 Teilen zugeben und jeweils vorsichtig unterheben.
In die Form geben und ungefähr 45 min backen (Garprobe nicht vergessen)




Chocolate Chip Muffins

Bei all der Rezepteprobiererei aus Büchern und mit selbst Ausgedachtem hat vor allem der Rest der Familie auch mal Lust auf was Altbewährtes. Ab und zu, wenn sie ganz brav waren (oder selbst mich mal die Lust auf Experimente verlässt), wird dieser Wunsch auch erfüllt, so wie hier.

Diese Muffins sind ja eigentlich einer der Klassiker schlichtweg und wahrscheinlich schon zu tausenden verbloggt worden. Aber dann kommt es auf ein Rezept mehr auch nicht mehr an, besonders, wenn das Ergebnis so lecker und das Rezept so idiotensicher ist wie hier. 


Chocolate Chip Muffins

175 g weiche Butter
80 g Zucker 
1 Msp gemahlene Vanille
4 Eier
200 g Mehl
75 g Speisestärke
2 gestrichene TL Backpulver
75 g Zartbitterschokolade, in Stücke geschnitten


Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen.
Butter, Zucker und Vanille hellschaumig rühren. Die Eier nacheinander zugeben und jeweils gut unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver gut mischen und auf die Eimasse sieben. Schokostückchen auch zu geben und alles zusammen gut unterheben.



Teig in die Förmchen geben und in ca. 25 min goldbraun backen.

Zum Abkühlen nach 10 Minuten aus der Form nehmen.



Schokoeis mit Peppermint Patties

Hier die die schon vor ewiger Zeit versprochene Verwendungsmöglichkeit für Peppermint Patties, die es aufgrund des vermurksten Rezeptes bisher nicht hierher geschafft hat.
Ganz einfach unter eine Schokoeiscreme mischen. Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Rezept für ein leckeres dunkles Schokoladeneis stehen. Das ging bei der Zubereitung aber gründlich in die Hose (siehe hier).
Deshalb dürft ihr euch in den Tiefen des www heute selbst ein Rezept suchen (oder warten bis ich eins veröffentliche) und dieses zugegebenmassen auch wenig ansprechende Foto (das eigentliche Rezept erspare ich Euch, es ist aber aus dem sonst eigentlich ganz guten Buch The Icecreamists) darf bei Zorras und Pimpimellas Blogevent mitmachen.



Unter das von Euch ausgesuchte und sicher viel bessere Eisrezept werden frisch gefroren ca. 150 g Peppermint Patties pro 500 ml gemischt, nachgefroren im Tiefkühler und schon hat man eine richtige Erfrischung ;-)



Satz mit x ....war wohl nix
Trotzdem liebe Grüße aus meiner süßen Werkstatt

Orangen-Schoko-Biskuitrolle - als Baumstamm verkleidet

Ich glaube, ich probiere langsam keine  Biskuitrollenteige mehr aus. Irgendwie werden alle viel trockener als mein Standardrezept und brechen auch viel leichter. So auch hier.

Deshalb wurde die Schokoganache nicht glatt darüber gegossen sondern einfach ein Rindenmuster eingekratzt, damit die vielen Bruchstellen nicht so auffallen (ein Baum ist ja schließlich auch nicht kerzengerade und glatt gewachsen). 


Trotz alledem war sie geschmacklich gut. Mit der Ganache (lecker, aber eine ganz schöne Schokobombe...) und dem Lebkuchengewürz im Teig vielleicht nicht gerade ein typischer Sommerkuchen. Die Füllung besteht aber aus einer mit Sahne vermischten Orangensabayon und ist sehr locker und luftig leicht. Der O-Saft wird um die Hälfte eingekocht, wobei sich das Aroma konzentriert und man weniger Flüssigkeit für gleich viel Geschmack binden muss. Dann wird der Saft im Wasserbad mit Eigelb aufgeschlagen und vermehrt sein Volumen um ein Vielfaches. Also eine wirklich große Schüssel nehmen, sonst muss man nicht nur wie ich die Schüssel wechseln sondern leider auch noch den Herd und die Wände putzen.

Hier im Rezept trotzdem der verwendete Biskuitrollenteig (vielleicht habe ich ihn ja nur etwas zu lange gebacken, dann werden sie ja auch schon mal ein bisschen zickig).




Orangen-Schoko-Biskuitrolle

Teig:
4 Eier
50 g Zucker
1 Prise Salz
90 g Mehl
1 EL Lebkuchengewürz
1 EL Zucker zum Aufrollen

Orangencreme:
Schale einer unbehandelten Orange
300 ml Orangensaft
2 Eigelb
1 EL Vanillezucker
4 g Gelatine gemahlen
250 ml Sahne

Schokoladenganache:
150 g Zartbitterschokolade
100 ml Sahne
50 g Butter
25 g Zucker

Zuerst den Biskuit herstellen. Dazu den Backofen auf 200°C vorheizen und ein großes viereckiges Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Eier mit dem Schneebesen sehr schaumig aufschlagen, dabei Zucker und Salz einrieseln lassen. Mehl mit dem Gewürz vermischen und vorsichtig unterheben. Auf dem Backblech verteilen und ca. 12 min backen. In der Zwischenzeit ein sauberes Geschirrtuch auf einer genügend großen Fläche auslegen und mit etwas Zucker bestreuen. Sobald die Biskuitplatte  fertig gebacken ist. Diese auf das Tuch stürzen, das jetzt oben liegende Papier mit kaltem Wasser einpinseln und vorsichtig abziehen. Eng aufrollen und so aufgerollt vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit zuerst Schokocreme zubereiten, denn sie ist muß auch komplett abkühlen, um streichbar zu werden.
Dazu die Schokolade fein hacken. Sahne mit Butter und Zucker aufkochen, vom Herd ziehen und die Schokolade zugeben. Kurz stehen lassen, bis die Schokolade schon etwas weich ist und erst dann rühren, bis sich alles gut vermengt hat. Beiseite stellen und mit der Orangencreme weitermachen.

Gelatine mit etwas Saft einweichen. Der O-Saft wird mit der Orangenschale und dem Vanillezucker in einen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Solange kochen, bis nur noch 150 ml übrig sind, dann vom Herd ziehen. Ein Wasserbad vorbereiten. Dazu Topf mit Wasser füllen, erhitzen und eine passende hitzefeste Schüssel bereithalten, die auf den Topf passt, ohne mit dem Boden in Berührung zu kommen.Die beiden Eigelbe in diese Schüssel geben und auf das heiße Wasserbad stellen. Sofort mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen und dabei den noch heißen Saft in einem dünnen Strahl eingießen. Schlagen bis der Schaum sich beim Finger-Hineinstecken sehr heiß anfühlt und dann die eingeweichte Gelatine darin unter Weiterschlagen auflösen. 
Vorsicht: eine genügend große Schüssel nehmen; Die Masse nimmt sehr stark an Volumen zu!

Von der Hitzequelle nehmen und unter langsamem Rühren abkühlen lassen (geht am schnellsten jetzt in einem kalten Wasserbad).
Die Sahne steif schlagen und unter den Orangenschaum heben. Masse im Kühlschrank etwas anziehen lassen.

Die Biskuitplatte wieder entrollen und mit der Orangencreme bestreichen. Am besten im Kühlschrank ziemlich fest werden lassen und erst dann so straff wie möglich aufrollen.

Die Oberfläche mit der Schokocreme bestreichen und mit einer Gabel eine Art Hozrelief einritzen.

die Bis


Streuselkuchen mit Schokocreme

Heute gibt es doch noch nicht das gestern angekündigte Rezept für Stieleis, da dieses hier auch noch auf seine Veröffentlichung wartete und irgendwie mal wieder kein so richtiges Eiswetter ist.

Sonntags vor dem Urlaub wurde nochmals Bestandsaufnahme im Kühlschrank gemacht, welche verderblichen Lebensmittel noch aufgebraucht werden mussten.
Viel zu finden war nicht mehr: 2 Eier, ein halber Würfel Hefe, Milch und Butter. Es sollte aber trotzdem noch irgendwie Kuchen daraus fabriziert werden. Da blieb dann fast nur noch ein Hefekuchen übrig, damit wäre dann die Hefe weg und so viele Eier braucht man auch wieder nicht dazu.

Nach ein paar Überlegungen kam mir ein Streuselkuchen in den Sinn. Es sollte aber kein normaler sein, sondern würzig, knusprig und doch gleichzeitig saftig.
In Skandinavien wird sehr viel Hefegebäck mit Kardamom gemacht, dann würde das in den Streuseln sicher schon passen.
Saftig im Sinne von fruchtig ist es letztendlich nicht geworden, aber schön feucht und cremig. Kardamom passt ja schließlich auch sehr gut zu Schokolade und so kam noch zwischen Hefeteig und Knusperstreuseln eine Lage Schokoladenkonditorcreme. Jetzt hatte ich nur noch ein Eiweiß übrig, aber keine Lust mehr, damit irgendwas zu machen.
Deshalb durfte das Eiweiß kurzerhand auch in den Urlaub - und wanderte in Tiefkühlschrank.

Das Ergebnis hat ein bisschen lustig ausgesehen, wie eine Berglandschaft mit knusprigen Streuselgipfeln und saftigen Creme-Seen in den Tälern.



Die Mengenangaben sind für eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser. Durch einfaches Verdoppeln kann man aber auch einen Blechkuchen daraus machen. Die Backzeit ändert sich dadurch nicht.

Streuselkuchen mit Schokocreme

Hefeteig:
100 ml Milch, lauwarm
21 g Hefe 
250 g Mehl
25 g Zucker
25 g Butter, weich
1 Ei 
1 Prise Salz

Schokocreme:
250 ml Milch
1/2 Päckchen Schokopuddingpulver (19 g)
25 g Zucker
50 g Zartbitterschokolade (70% Kakaogehalt), gehackt
1 Eigelb

Streusel:
100 g Mehl
50 g Butter, weich
50 g Zucker
1/2 TL Kardamom

Zuerst den Hefeteig zubereiten. Dazu die Hefe in der Milch verrühren und aus dieser Mischung mit 2 EL Mehl und 1 TL Zucker einen dünnflüssigen Vorteig herstellen. 15 bis 30 min gehen lassen.
Das Mehl und alle andren restlichen Zutaten für den Hefeteig in einer Schüssel grob mischen, dann den Vorteig zugeben und kräftig zu einem glatten Teig verkneten.
Zugedeckt ungefähr eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Puddingcreme und Streusel zubereiten.
Dazu nach Packungsanweisung, nur mit den oben angegebenen Mengen einen Pudding zubereiten. Nach dem Aufkochen den Pudding von der Kochstelle nehmen und die Schokolade unter Rühren darin schmelzen lassen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, das Eigelb zügig unterrühren. Bei Seite stellen.
Für die Streusel werden alle Zutaten in einer kleinen Schüssel nur grob mit den Händen zu einem krümeligen Teig verrieben.

Springform mit Backpapier auslegen. den gegangenen Hefeteig reinlegen und bis zum Rand flach drücken. Schokocreme darauf verteilen und zum Schluss die Streusel darauf geben. Nochmals 15 min gehen lassen und in der Zeit den Ofen auf 180 °C vorheizen.
In 30 min goldbraun backen, vollständig abkühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreut servieren.







Schoko-Cola-Muffins

In nächster Zeit werden ein paar Rezepte aus Nicole Stichs neuem Buch "Sweets" ausprobiert. Das Buch passt ja wie die Faust aufs Auge hier rein.

Los geht es mit Schoko Cola-Muffins, die eigentlich Cola-Peanutbutter-Cupcakes sind.
Wir hatten weder die benötigte Erdnussbutter noch Mascarpone zu Hause (und bei der sonntäglichen Hitze sowieso keine Lust auf was Cremiges), deshalb gab es nur die "Unterlage".

Die Muffins sind sehr schnell zusammengerührt, supersaftig, eher etwas kompakt und  schön schokoladig. Ich hatte einen etwas stärkeren Colageschmack erwartet, aber meine Mädels waren ganz wild drauf, nachdem sie das mit der Cola hörten.

Die Teigmenge passt wie angegeben genau für 12 Förmchen.




Schoko-Cola-Muffins

100 g weiche Butter
100 g Muscovadozucker (oder anderer dunkelbrauner Zucker)
50 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
40 g Kakaopulver
200 ml Cola

Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen.
Butter und Zucker hellschaumig rühren. Die Eier nacheinander zugeben und jeweils gut unterrühren. Salz zugeben. Mehl und Backpulver gut mischen und auf die Eimasse sieben. Gut unterrühren und dabei die Cola zugiessen.
Teig in die Förmchen geben und ca. 22 min lang backen (Stäbchenprobe!, an der Färbung sieht man nämlich nicht so richtig).

Aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Ein kleiner süßer Koffeinschub zur Kaffezeit für die Nicht-Kaffeetrinker.



Schokoladenriegel mit Kokos-Karamellganache

Auch ein Rezept, das schon ewig in der Warteschleife auf ein Nachmachen wartet und mangels Anlass darauf stehen blieb.
Zur Zeit läuft aber auf dem Blog Tomateninsel ein Event zum Thema Schokolade und da passt es doch ganz gut rein. Ich brauche scheinbar immer einen kleinen Anstoss, um manche Rezepte in Angriff zu nehmen.

2. Blogevent Schokolade

So war der Plan: damit ich mich hier bald nicht nur durch die Welt kugle, wird eben der Großteil an meine mehr oder weniger lieben Mitmenschen in meinem Umkreis verschenkt (sollen die doch ein paar Rettungsringe kriegen...)...
... obwohl, als ich die Schokolade dann fertig hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich für den Rest der Woche nicht lieber etwas mehr Sport einplane und doch alles selbst esse.
Mal schauen, am besten drehe ich jetzt gleich eine Rund durch den Wald.

Das Ergebnis war sehr lecker und macht richtiggehend süchtig (außer, man kann Kokos nicht ausstehen).

Das Rezept ist für eine Riegelform mit 5 Einzelriegeln à 50 g . Irgendwie passt aber mehr rein, den ich habe zum Verschliessen nochmals 50 g Schokolade extra erwärmen müssen (sind im Rezept eingerechnet). 
Weiße Schokolade eignet sich für Anfänger in Sachen "Tafeln giessen" besonders gut. Sie ist zwar hitzeempfindlicher als Vollmilch- und Bitterschoko und man muss sie deshalb am besten vorsichtig im nicht kochenden Wasserbad schmelzen und temperieren. Aber sie hat den großen Vorteil, daß sie sehr viel weniger dazu neigt, bei kleinen Temperierfehlern einen Grauschleier zu bekommen. Deshalb habe ich es dieses Mal also auch geschafft, schön glänzende Tafeln herzustellen.
Ursprünglich stammt das Rezpt von Frédéric Bau aus dem Buch "Schokolade - Die Kochschule" , allerdings habe ich für die Füllung etwas mehr Kokosraspeln genommen und dafür keinen Likör und das ganze eben auf meine Förmchen runtergerechnet.



Schokoladetafeln mit Kokos-Karamellganache

200 g weiße Schokolade mit 35% Kakaogehalt (Valrhona)

16 g Zucker
60 ml Kokosmilch (oder 40 ml und 20 ml Kokoslikör)
95 g weiße Schokolade mit 35% Kakaogehalt (Valrhona)
12 g Kokosraspeln, geröstet

100 g der weißen Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen und temperieren (auf 23°C abkühlen lassen , dann wieder leicht auf 32° C erwärmen), dabei aufpassen, daß sie nicht über 45° C erhitzt wird.

Die trockenen und frisch ausgeriebenen Riegelförmchen mit einer dünnen Schicht der Schokolade ausgiessen und die Schokolade fest werden lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dazu die weiße Schokolade wieder über einem Wasserbad schmelzen lassen und warm halten. Kokosmilch zum erhitzen. Den Zucker in einem kleinen Topf hellbraun karamelisieren und sofort die heiße Kokosmilch zugeben. Aufkochen lassen, bis sich der Karamell vollständig in der Kokosmilch gelöst hat.

Ein Drittel der Kokos-Karamellmischung zu der geschmolzenen Schokolade geben und kräftig unterrühren. Die anderen beiden Drittel auf die gleiche Weise nacheinander zugeben.
Kokosraspeln unterrühren. 
Die Füllung auf ca. 28°C abkühlen lassen und am besten mit einer kleinen Tüte, von der eine Spitze abgeschnitten ist, in die mit weißer Schokolade ausgegossenen Förmchen spritzen. Darauf achten, daß die Förmchen nicht bis zum Rand gefüllt werden.

Mindestens 2 h kalt stellen, dann die restlichen 100 g weiße Schokolade temperieren und  damit die Schokoadenriegel in Form einer dünnen Schicht Schokolade verschliessen. Mit einem Scharfkantigen Messer oder Palette sauber abziehen.

Über Nacht in den Förmchen auskristallisieren lassen und erst am nächsten Tag herauslösen.
Die Ganachefüllung ist aber erst nach ca 48 h richtig fest.



Pfefferminz Brownies

So, hier endlich das versprochene Überraschungsrezept für eine Verwendung der Peppermint Patties.
Damit kehre ich wieder zurück zu David Lebovitz. Allerdings nicht um ein Eis zu machen, sondern für Pfefferminzbrownies.
Erfrischend minzig-schokoladig- einfach eine leckere Abwechslung. Aber Vorsicht beim Öffnen des heißen Backofens, ich hab noch nie beim Anblick eines frisch gebackenen Kuchens so heulen müssen. Nicht weil er so scheußlich aussah, aber die Dämpfe des Pfefferminzöls schlagen gleich auf die Tränendrüsen. Also lieber in Deckung gehen! 

Beim Vorbereiten des Backblechs sollte man auch Vorsicht walten lassen und auf jeden Fall zurechtgeschnittenes Backpapier verwenden. Die geschmolzenen Patties wirken nach dem Abkühlen des Kuchens wie Superkleber und man bekommt die Brownies fast nicht mehr raus.
Der Browniestücke sehen etwas seltsam aus, als ob eine Maus daran geknabbert hätte (die geschmolzenen Patties hinterlassen Löcher, die dann von einer Art Pfefferminzsirup-getränkten Kuchenteil umgeben sind). 
David Lebovitz gibt noch zusätzlich ein paar Tropfen Pfefferminzöl in den Teig, aber ich habe es weggelassen. So schmeckt auch mal ein Bissen nur schokoladig und nicht alles penetrant nach Pfefferminze.

Wieder kein besonders schönes Bild, irgendwie kann ich Schokokuchen nicht photographieren. Aber man sieht wenigstens ein "Mauseloch".


Pfefferminz Brownies

115 g Butter
170g Zartbitterschokolade
25 g Kakaopulver
200 g Zucker
3 Eier
140 g Mehl 
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150g Pfefferminzpatties, in Stücke gebrochen
optional: 100g gehackte Wal- oder Pekannüsse

Ofen auf 175°C vorheizen.
Einen rechreckoigen Backrahmen mit 20 cm Seitenlänge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen.
Butter und Schokolade in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren bei sehr niedriger Stufe schmelzen. Von der Hitzequelle nehmen und zuerst das Kakaopulver, dann den Zucker einrühren.
Die Eier jeweils einzeln unterschlagen, danach das Minzöl und zum Schluss das mit Salz und Backpulver vermischte Mehl sowie die Nüsse und die zerbröckelten Peppermint Patties.
In die Form geben und 35 bis 40 min backen.
Komplett abkühlen lassen.


Peppermint Patties oder die müssen gar nicht schön sein

Schon wieder ein Rezept von David Lebovitz aus dem Buch "The perfect Scoop".
Diesesmal allerdings kein Eis, sondern etwas , was als "Mix-In" verwendet werden kann, also Stückchen, die unter das Eis gemischt werden.

Die meisten werden die kleinen Schokominztäfelchen, die man erst nach Acht essen darf kennen. Oder die deutsche Variante -Pfefferminztaler.
Der Vorteil vom Selbermachen ist hier allerdings, daß man sich die "Minzdosis" selbst aussuchen kann, mann nimmt einfach ein bißchen mehr oder weniger vom Pfefferminzöl und wird dann auch mehr oder weniger heftig "erfrischt" ...und dann haben diese Dinger hier keine Konservierungs- oder Sonstwas-Stoffe drin.

Wenn man sie zerkrümelt in eine Eiscreme (Schoko, Vanille,...) schmeissen will, braucht man sich keine Gedanken um einen besonders schönen Schokoüberzug machen - man sieht ja sowieso nichts mehr davon. So wird es einem Teil von meinen gehen, deshalb gewinnen sie wohl auch keinen Schönheitspreis. Aber wer die Zeit und Muse hat kann natürlich alles rund ausstechen oder in schöne Quadrate schneiden. 
Es gibt auch noch andere Verwendungsarten dafür- direkt so essen oder ...das ist noch eine Überraschung und kommt in ein paar Tagen.


Pfefferminzpatties

225 g Puderzucker
45 ml Glucosesirup
2 TL Wasser
ca. 1/8 TL Pfefferminzöl
ca. 150 g Zartbitterschokolade

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit 1 EL des Puderzuckers bestäuben.
In einer Schüssel Wasser, Glucosesirup und Minzöl vermischen und nach und nach den Puderzucker zuerst einrühren, dann von Hand einkneten. Es kann sein, daß die Mischung am Anfang zu trocken erscheint, daß gibt sich aber mit der Zeit.
Ca. 1 cm dick rundlich auf das Backpapier streichen und mind. 8 h abtrocknen lassen, besser über Nacht.
Am nächsten Tag die Schokolade schmelzen. Die Minzzuckermasse in 6 "Tortenstücke" schneiden und überschüssigen Puderzucker abstreifen. Die Stücke großzügig mit der Schokolade bestreichen, umdrehen und die Unterseite ebenfalls bestreichen.
Die Schokolade fest werden lassen und danach in kleine Stücke zerbrechen.

In eine frisch eingefrorene Eiscreme rühren (reicht für ca. 1 l) oder gut eingepackt im Kühlschrank bis zu einen Monat bis zur Verwendung aufbewahren.



Chocolate Velvet Fudge Cake

Schon wieder ein Schokoladenkuchen und auch schon wieder einer von Rose Levy Beranbaum. Beim Durchblättern für die Buchvorstellung fiel mir ein, daß ich diesen Kuchen schon lange auf meiner Nachbackliste habe, also habe ich ihn kurzerhand ein paar Tage später gebacken. Nicht das ich ihn schon wieder vergesse.

Wie der Name schon sagt: samtweich, luftig-cremige Konistenz und seeeeehr schokoladig.
Hier liegt das besondere an der Zubereitung. Um ein besonders kräftiges und ausgeprägtes Schokoladenaroma zu erreichen wird das Kakaopulver mit kochendem Wasser zu einer Paste, die dann in den Teig eingearbeitet wird, verrührt.

Das Photo ist leider mehr als suboptimal, aber ich hab kein anderes.


Chocolate Velvet Fudge Cake

63 g Kakaopulver
118 g kochendes Wasser
300 g Zucker
227 g weiche Butter
3 Eier
118 g Wasser (Raumtemperatur)
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
235 g Mehl Type 405
3 gestrichene TL Backpulver

Kakaopulver mit dem kochenden Wasser zu einer Paste verrühren und zugedeckt auf Raumtemperatur abkühlen lassen (dauert ca. 30 min). 
Inzwischen Ofen auf 175° C vorheizen und eine Kranzform mit 26 cm Durchmesser (bei mir keine so schöne ausgefallene wie im Rezept) ausbuttern und bemehlen.

Zucker und Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und einzeln gut unterrühren, dann Vanille und Salz ebenfalls unterrühren.
Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen, dann abwechselnd mit dem Wasser einrühren. Zum Schluß noch die Kakaopaste mit einem Spatel unterheben und alles in die vorbereitete Form fühlen.
Ca. 50 min backen (Garprobe machen!).
Den Kuchen zum Auskühlen 15 min in der Form lassen, dann direkt auf eine Kuchenplatte stürzen.
Nach dem kompletten Abkühlen versuchen, nicht den ganzen Kuchen auf einmal zu essen (mir wars gestern dann doch eine Weile übel...)



Backen auf Australisch - Jammy Lamingtons

Kuchen war sowieso aus und zu Zorras Blogevent-Jubiläum "Down Under" darf natürlich auch was Süßes nicht fehlen. 
Pavlovas kennt wahrscheinlich inzwischen fast jeder, deshalb wollte ich das nicht machen. Zum Glück habe ich ein Backbuch von Dan Lepard im Schrank stehen (ist ja auch ein Exil-Australier) und bin dort auch recht schnell fündig geworden.
Meine Nachbackliste für sein Buch "Short&Sweet" ist ungefähr einen Kilometer lang, aber dieses Gebäck stand nicht darauf. Ein Dank an Zorra, sonst hätten wir echt was verpasst.

Bei mir gibts Lamingtons, ein australisches Gebäck, das dort wohl zu bestimmten Tagen, den "Lamington Drives" von fleissigen Schulkindern für einen guten Zweck verkauft wird.


Eigentlich handelt es sich um Rührkuchenwürfel, von einem speziellen Guss umhüllt und damit die Finger nicht ganz so klebrig werden in Kokosraspeln gewälzt. Damit die Schweinerei aber noch größer wird (vor allem wenn Kinder mitbacken und -essen) ist das ganze noch mit Marmelade gefüllt (das kann aber auch weggelassen werden, dann sind sie halt nicht "jammy").
Der Guss erscheint am Anfang sehr flüssig, eher wie ein Sirup zum Tränken, also wirklich komplett abkühlen lassen, dann wird er etwas fester. Das Eintauchen geht am besten in einem hohen Gefäß mit einer langzinkigen Gabel ( ich habe eine Fleischgabel benutzt).
Anders als Dan Lepard habe ich den Kuchen allerdings in einem 20x20 cm großen Backrahmen gebacken und in kleiner Würfel (20 Stück) geschnitten, die aber für meinen Geschmack immer noch groß genug waren.
Die angegeben Marmeladenmenge reicht für die ganze Portion an Lamingtons, ich habe allerdings nur die Hälfte gefüllt und die ungefüllten waren mir ehrlich gesagt fast lieber.

Die Kinder haben schon Nachschub bestellt, allerdings dann mit Apfelgelee oder Nutella drin.


Jammy Lamingtons

Teig:
2 Eier, getrennt
150 g Zucker
75 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
200 g Mehl, Type 405
2 1/2 EL Maisstärke
2 TL Backpulver
150 ml Milch 

Füllung:
125 g Himbeermarmelade

Überzug:
4 EL Kakaopulver
125 g Puderzucker
125 g kochendes Wasser
25 g dunkle Schokolade, gehackt
100 g Kokosraspeln

Backofen auf 180° C vorheizen. Rechteckigen Backrahmen mit 17 cm Kantenlänge vorbereiten (einen größeren notfalls mit Alufolienstreifen verkleinern).

Die beiden Eiweiße mit 50 g des Zuckers zu steif schlagen.
In einer anderen Schüssel die Eigelbe, den restlichen Zucker, Butter und Vanille schaumig aufschlagen (dauert ca. 3 min).
Mehl, Maisstärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eigelbmischung rühren.
Zum Schluß das steife Eiklar unterheben.
In die Backform geben und 35 min backen.

In der Zwischenzeit den Überzug vorbereiten. Dazu Kakao und Puderzucker mischen, mit dem kochenden Wasser verrühren und die gehackte Schokolade in die heiße Mischung geben. Abkühlen lassen.

Den gebackenen Kuchen abkühlen lassen, Form entfernen und den Kuchen in 6 bis 8 Würfel schneiden.
Diese nocheinmal quer halbieren, die Marmelade aufstreichen und wieder zusammensetzen.
Vorsichtig in den Schokoguss tauchen und danach in den Kokosflocken wälzen. Immer wieder die Finger abschlecken (oder waschen), denn sie sehen auch bald aus wie Lamingtons.

Lassts Euch schmecken!


Schoko-Kuchen mit Himbeerbuttercreme

Mal wieder eine klassische Creme"torte" in Form eines kleinen Kastenkuchens, da ich die im Rezept angegebene Kranzform mit 18 cm Durchmesser nicht hatte.
Auch sonst hat nicht alles so gut geklappt.
Leider lies sich die einer anderen Backaktion übrig gebliebene Konditorcreme anders als versprochen nicht wirklich gut einfrieren (war eh schon vorher skeptisch, aber hätte ja klappen können) und blieb nach dem Auftauen trotz Passieren leicht grieselig. Vielleicht lag es daran oder auch nicht, jedenfalls ist dann auch noch die Buttercreme geronnen und alle Hausfrauentipps, um sie wieder glatt zu bekommen, halfen nichts. Dann kam sie eben so auf dem Kuchen, man wird ja nicht davon krank und schmeckt deshalb auch nicht besonders eklig.

Das Rezept ist von Johann Lafer (den ich so eigentlich gar nicht mag), aber man muß ja auch mal gucken, ob er den auch backen kann.
Leider habe ich ihm in Bezug auf die Konditorcreme geglaubt und bei der letzten Herstellung den Rest, der zuviel war, eingefroren.
Jetzt bin ich schlauer.
Deshalb gebe ich das Grundrezept für die Konditorcreme auch auf eine kleinere Menge umgerechnet wieder. Bitte einfach die benötigten 250 g abwiegen und den Rest aufessen (ist ja eigentlich nichts groß anderes als Vanillepudding) oder für etwas anderes benutzen (Pudingstreuselteilchen,...).

Konditorcreme

1/2 TL gemahlene Vanille
200 ml Milch
2 Eigelb
30 g Zucker
20g Speisestärke

Vanille mit der Milch aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 20 min durchziehen lassen. Inzwischen die Eigelbe mit dem Zucker dickschaumig aufschlagen, dann die Speisestärke unterrühren und am Schluß die durchgezogene Vanillemilch, sofort durchrühren.
Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. So lange erhitzen, bis die Konsistenz puddingartig ist.
Zum Abkühlen in eine Schüssel geben und mit einer Folie zudecken (direkt auf der Creme), damit sich keine Haut bildet. Immer wieder durchrühren.
Die Creme ist im Kühlschrank 4 bis 5 Tage haltbar.

Schokokuchen

150 g weiche Butter
75 g Zucker
4 Eier
50g Zartbitterschoko, geraspelt
170 g Mehl
2 EL Kakaopulver
2TL Backpulver

Backofen auf 180 °C vorheizen.
Kranzform mit 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenform mit 19 cm Länge fetten und ausmelieren.
Butter und Zucker hellschaumig schlagen. Die Eier einzeln gut unterrühren.
Mehl, Schokoraspek, Back- und Kakaopulver mischen und vorsichtig unterheben.
In der gewählten Form backen:
Kranzform ca. 40 min
Kastenform ca. 55 min
Nach dem Backen auf ein Kuchengitter stürzen und kompett auskühlen lassen.
Inzwischen die Creme zubereiten:

Himbeerbuttercreme

200 g Himbeeren (TK oder frisch)
70 g Gelierzucker 3:1
200 g weiche Butter
250 g Konditorcreme, zimmerwarm
100 g Creme Fraiche

Die Himbeeren mit dem Gelierzucker in einem Topf erhitzen und 3 bis 4 min kochen lassen. Durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Ich nehme immer die Flotte Lotte mit der kleinsten Lochscheibe (1 mm) -das spart viel Nerven und Zeit, außerdem ist die Ausbeute sehr viel höher-.
Abkühlen lassen.
Butter schaumig rühren. Zuerst die Konditorcreme unter Weiterschlagen esslöffelweise zugeben, dann das Himbeerpüree und zum Schluß die Creme Fraiche.

Den Kuchen 2 mal quer durchschneiden. Auf die unterste Lage etwas Buttercreme aufstreichen, falls die Creme ziemlich weich ist, für 10 min in den Kühlschrank, dann den nächsten Boden drauf und die Schritte wiederholen, bis alles fertig aufeinander gestapelt ist.
Mit der restlichen Buttercreme einstreichen/dekorieren.
Mit weiteren 50 g geraspelter Zartbitterschokolade bestreuen.
Vor dem Servieren ca. 1 h im Kühlschrank kalt stellen (auch zum Aufbewahren dort rein stellen).

Lassts euch schmecken